Bad Endorf – Die umfangreichen Bauarbeiten im Zuge des Projekts „Kreisverkehr – Kanalsanierung – Hochwasserschutz“ in Bad Endorf sind planmäßig angelaufen. Seit wenigen Tagen wird im ersten Bauabschnitt entlang der Rosenheimer Straße intensiv gearbeitet. Zum Spatenstich trafen sich Bürgermeister Alois Loferer, Daniel Artmann (Mitglied des Bayerischen Landtags), Alexander Eisner (Staatliches Bauamt Rosenheim), sowie Vertreter der Baufirma. Gemeinsam gaben sie den symbolischen Startschuss für eines der aktuell wichtigsten Infrastrukturprojekte der Marktgemeinde.
Rosenheimer Straße
bis Oktober gesperrt
Den Auftakt bildeten Maßnahmen im Bereich des Gartenwegs, die voraussichtlich bis Ende Mai andauern werden. Im Anschluss folgt der zentrale Teil des Bauabschnitts: Seit dem 4. Mai ist die Rosenheimer Straße gesperrt – und das voraussichtlich bis Oktober.
Die weiteren Bauphasen sind bereits grob terminiert: Im Juli steht die Bachverrohrung an, gefolgt von Arbeiten an der Wasserleitung im August. Ebenfalls im August und September werden Gehwege im Bereich Endorfer Hof sowie an der Rosenheimer Straße 2 erneuert. Den Abschluss bildet der Straßenbau im Oktober.
Trotz der umfangreichen Maßnahmen bleibt die Verkehrssituation in Teilen stabil: Die Wasserburger Straße, Traunsteiner Straße und Bahnhofstraße sind uneingeschränkt befahrbar. Für Fußgänger wird während der gesamten Bauzeit ein sicherer Gehweg gewährleistet.
Auch kulturelle Einrichtungen bleiben erreichbar. Das Theater beispielsweise kann weiterhin problemlos besucht werden. Parkmöglichkeiten stehen unter anderem am Raiffeisenareal, am Bahnhof sowie am Rathaus (außerhalb der Geschäftszeiten) zur Verfügung. Zudem ist die Anreise mit dem Bus gesichert – die Haltestelle am Kirchplatz dient als zentraler Zustiegspunkt für Besucher.
Der öffentlichen Nahverkehr wurd der aktuellen Situation angepasst. So fährt die Buslinie 491 nun umgeleitet über Bergham und Landing. Die Haltestellen Bad Endorf, Heubergstraße und Volkstheater entfallen vorübergehend. Als Ersatz dient die Haltestelle Wasserburger Straße.
Eine Wertstoffinsel ist
nicht zu erreichen
Einschränkungen gibt es auch bei der Entsorgung. Die Wertstoffinsel an der Rosenheimer Straße ist während der Bauzeit nicht nutzbar. Alternativen gibt es laut Gemeinde in der Katharinenheimstraße, am Wertstoffhof und am Simsseeweg.
Die Gemeinde zeigt Verständnis für die Belastungen, die mit der Baumaßnahme einhergehen – insbesondere für Anwohnende sowie lokale Betriebe. Gleichzeitig wird dazu aufgerufen, Handel, Gastronomie und Dienstleistungen vor Ort weiterhin zu unterstützen. Ziel sei es, Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und die Erreichbarkeit stets sicherzustellen, sind sich Loferer und Eisner einig.
Aktuelle Informationen zur Baustelle, Umleitungen und Verkehrsführung stellt die Gemeinde laufend auf ihrer Homepage online zur Verfügung.