Die Amtskette ist schwer – und drückt manchmal

von Redaktion

Vogtareuth hat einen neuen Bürgermeister und sieben neue Gemeinderäte. Das Gremium setzt mit einem Kultur- und Sozialausschuss neue Prioritäten, während ein beantragter Wasserausschuss für die zentrale Wasserversorgung abgelehnt wurde.

Vogtareuth – Mit nur elf Stimmen Vorsprung hat er die Wahl am 8. März gewonnen und ist seit Dienstagabend vereidigter Bürgermeister der Gemeinde Vogtareuth: Alois Anetsberger (AfG/ÜWG). Bei der konstituierenden Sitzung im Pfarrheim St. Emmeram nahm ihm Jakob Mayer als dienstältester Gemeinderat den Amtseid ab.

Anwesend waren neben den 16 Gemeinderäten auch etwa 20 Besucher, darunter der bisherige Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter. Nach dem Eid und dem Applaus legte sich Anetsberger die Amtskette um den Hals. „Ganz schön schwer“, sagte er überrascht und lachte – „und manchmal druckt’s auch“, kam es postwendend schmunzelnd von Leitmannstetter zurück.

Räte legten
den Eid ab

Anschließend wurden auch die sieben neu in das Gremium gewählten Gemeinderäte vereidigt: Johann Bader, Max-Emanuel Fischbacher, Benedikt Galavics, Sigrid Knothe, Nikolaus Meisinger, Annette Bürger und Dr. Franz Dutz. Als Zweiten Bürgermeister wählte das Gremium Stephan Frai (CSU/Parteifreie Wähler), Dritte Bürgermeisterin ist Brigitte Neugebauer (CSU/Parteifreie Wähler).

Neben den bereits bestehenden Bau- und Rechnungsprüfungsausschüssen soll es in Zukunft auch einen beratenden Kultur- und Sozialausschuss geben. Dessen Mitglieder sind: Sigrid Knothe, Andrea Lindner, Johann Bauer, Annette Bürger, Dr. Franz Dutz und Nikolaus Meisinger. Im Bauausschuss sitzen unter Vorsitz von Alois Anetsberger Michael Brunner, Max-Emanuel Fischbacher, Benedikt Galavics, Bernhard Maicher und Jakob Mayer. Den Rechnungsprüfungsausschuss bilden Anton Görgmayr, Stephan Frai, Annette Bürger, Andrea Lindner, Nikolaus Meisinger und Brigitte Neugebauer.

Arbeitskreis „Wasser“
statt Ausschuss

Der Antrag auf einen Wasserausschuss von Gemeinderat Alexander Unrecht (CSU/Parteifreie Wähler) wurde mehrheitlich abgelehnt. Stattdessen wird es einen „Arbeitskreis Wasser“ geben.

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