Erfolgreiche Bilanz – nach dem Bewährungsjahr

von Redaktion

Jahresversammlung des TSV Neubeuern: Verwaltung reformiert und Beitrag angehoben

Der Dank des Vorsitzenden (Zweiter von links) galt Vereinsheimswirtin Christine Schumacher sowie Abteilungsleiter Franz Enzinger. Beide hören auf. Dank auch an Alexander Schopf (rechts), Ex-Vorsitzender und Gönner.

Neubeuern – Ein Jahr nach dem Wechsel an der Vereinsspitze hat der neue Vorstand des TSV Neubeuern bei der Jahresversammlung eine erste Bilanz gezogen – mit positivem Echo der Mitglieder. Rund 80 von ihnen waren ins neue Sportheim gekommen und spendeten der Führungsriege einstimmige Entlastung sowie anerkennenden Applaus.

„Wir waren zu Beginn schon aufgeregt“, sagte Vorsitzender Fabian Steiner. Man habe den Umfang der Aufgaben zunächst nur schwer einschätzen können, sei aber stets zuversichtlich gewesen. Besonders hob Steiner die breite Unterstützung innerhalb des Vereins hervor.

Der Verein wächst weiter: Mittlerweile zählt der TSV 1.544 Mitglieder und damit rund 100 mehr als noch vor einem Jahr. Für den Vorstand sei dies Verpflichtung und Ansporn zugleich, so Steiner.

Zu bewältigen waren in den vergangenen Monaten zahlreiche Projekte und Herausforderungen. Dazu gehörten die neue Flutlichtanlage am Trainingsplatz einschließlich komplizierter Förderfragen, ein neuer Pachtvertrag für die Stockanlage am Badesee sowie der bevorstehende Pächterwechsel im Sportheim. Auch Großveranstaltungen wie Sportfest und Sportlerball sowie der laufende Sportbetrieb verlangten viel Einsatz.

Besonderen Dank sprach der TSV dem früheren Vorsitzenden Alexander Schopf aus. Gewürdigt wurden auch seine Bemühungen und sein finanzieller Beitrag zur neuen Vereinsfahne. „Damit haben wir wieder ein sichtbares Zeichen, wenn wir uns öffentlich zeigen“, sagte Steiner.

Ein Schwerpunkt des vergangenen Jahres lag auf der Modernisierung der Vereinsverwaltung. Kassier Christian Heidel erläuterte die Umstellung auf digitale Abläufe und Online-Banking. Die Zusammenarbeit zwischen Hauptverein und Abteilungen könne dadurch schneller und transparenter erfolgen. Auch die Kommunikation mit Steuerberater und Finanzamt laufe vollständig digital.

Finanziell bezeichnete Heidel die Lage des Vereins als „angespannt, aber überschaubar“. Belastet wurde der Haushalt vor allem durch Investitionen in die Flutlichtanlage, die Beteiligung an der Erneuerung der Stockbahn sowie Reparaturen am Vereinsbus. Hinzu kamen laufende Kosten für das Sportheim und eine Nachzahlung an die Gema. Das vergangene Jahr schloss der Verein dementsprechend mit einem Defizit von knapp 5.000 Euro ab.

Erstmals seit 25 Jahren beschloss die Mitgliederversammlung eine Erhöhung der Beiträge. Erwachsene zahlen künftig 50 statt bisher 40 Euro, Jugendliche 35 Euro und Kinder 30 Euro Jahresbeitrag. Einigkeit herrschte darüber, dass die Erhöhung angesichts des Angebots vertretbar sei.

Großen Raum nahmen außerdem Ehrungen treuer Mitglieder ein. Franz Hefter und Erich Lang wurden für 65 Jahre Vereinstreue ausgezeichnet. Manfred Pertl, seit 75 Jahren Mitglied, konnte nicht teilnehmen.

Bürgermeister Christoph Schneider lobte die Arbeit des TSV und verwies auf kommende Projekte wie die mögliche Verlegung der Tennisplätze. Positiv bewertete er, dass mehrere im TSV engagierte Bürger im Gemeinderat vertreten sind. Das, so der Bürgermeister, sorge für kurze Wege zwischen Gemeinde und Verein.

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