In Eggstätt ist jetzt einiges anders

von Redaktion

Neun von 14 Gemeinderäten neu, die Mehrheitsverhältnisse verändert und ein neuer Mann an der Seite des Bürgermeisters: In Eggstätt ist seit der Kommunalwahl so einiges anders.

Eggstätt – Bürgermeister Christoph Kraus trug Amtskette zur Lederhose, als er die neuen Gemeinderatsmitglieder Centa Birner, Georg Blank (beide CSU/ÜWG), Sophia Herrmann, Jörg Mauser, Jürgen Pfluger, Sigrun Schuster und Alexander Wieland junior (alle FBE) vereidigte. Katharina Hekele und Martin Staiger (beide CSU/ÜWG) waren entschuldigt und werden in der nächsten Sitzung vereidigt.

Gemeinde ist kein
privates Unternehmen

Mit ein paar Gedanken wandte sich der Bürgermeister an die neuen, wie auch die erfahrenen Gemeinderäte: „Große Reden sind oft wie Schall und Rauch und schnell wieder vergessen.“ Die Gemeinde sei kein privates Unternehmen, die Gemeinde verwalte als Gebietskörperschaft des öffentlichen Rechts die Steuergelder der Bürger und dabei sind Gesetze, Satzungen und Verordnungen einzuhalten, was der abgelegte Eid beinhaltet, so Kraus. „Bleiben Sie sich treu und authentisch“, gab Kraus den Gemeinderatsmitgliedern mit auf den Weg und wünschte allen Beteiligten eine gute Amtszeit, kluge Entscheidungen, gute Zusammenarbeit und trotz aller Verantwortung auch Freude an der Tätigkeit als Gemeinderat.

Für das Amt des zweiten Bürgermeisters wurde Bene Langl vorgeschlagen. In geheimer Wahl setzte sich Stefan Maier deutlich durch. Kraus nahm seinem Stellvertreter sogleich den Diensteid ab.

Weiter legte der Gemeinderat fest, dass im Fall der gleichzeitigen Verhinderung des ersten und zweiten Bürgermeisters Marianne Schönhuber als dienstälteres Gemeinderatsmitglied die Vertretung übernimmt.

Gemeinsam hat das Gremium über den Erlass der neu zu verfassenden „Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechtes“ – besser bekannt als Geschäftsordnung des Gemeinderates – entschieden und diese wird den Räten in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen zur Beschlussfassung vorgelegt. Bis dahin gelten die Bestimmungen der bisherigen Geschäftsordnung vom Mai 2020 weiter.

Mit einstimmigen Abstimmungsergebnissen hat sich der Rat für die Bildung von Bau-, Finanz-, Kultur- und Tourismus- und des Rechnungsprüfungsausschusses, mit jeweils vier Vertretern aus dem Gemeinderat und dem Bürgermeister als Vorsitzenden, ausgesprochen.

Für die CSU/ÜWG wird der Bauausschuss mit Bene Langl (Stellvertreter Martin Staiger), für die Freien Bürger Eggstätt (FBE) mit Jürgen Pfluger, Kajetan Huber und Sigrun Schuster besetzt. Die Stellvertreter aus den FBE-Reihen sind Florian Erb, Alexander Wieland junior und Marianne Schönhuber.

Den Finanzausschuss bilden Martin Staiger (Katharina Hekele) für die CSU/ÜWG und für die FBE Florian Erb, Marianne Schönhuber und Jörg Mauser (Sigrun Schuster, Sophia Herrmann und Alexander Wieland junior).

Für den Kultur- und Tourismusausschuss sind bestimmt Georg Blank (Centa Birner) für die CSU/ÜWG, wie für die FBE Stefan Meier, Sophia Herrmann, Sigrun Schuster (Florian Erb, Jörg Mauser und Kajetan Huber).

Den neu gebildeten Rechnungsprüfungsausschuss besetzen Katharina Hekele (Martin Staiger) von CSU/ÜWG und Jörg Mauser, Alexander Wieland, Marianne Schönhuber (Jürgen Pfluger, Sophia Herrmann und Kajetan Huber) für die Freien Bürger Eggstätt (FBE).

Für die neue Legislaturperiode werden Sophia Herrmann und Martin Staiger als Jugendbeauftragte ernannt. Bisher hatte Marianne Schönhuber das Amt der Seniorenbeauftragten inne, ihr Nachfolger für die nächste Amtsperiode ist Jörg Mauser.

Gewerbegebiet Natzing

lässt Gemeinde nicht los

Anschließend an den formellen Teil der Sitzung informiert Bürgermeister Kraus über Punkte aus der vorgegangenen nichtöffentlichen Sitzung, die nun öffentlich werden können. So eine die Auftragsvergabe zur Durchführung eines Baugutachtens zur Prüfung der Erforderlichkeit der Errichtung eines vierten Sickerschachtes im Ortsteil Natzing. In Grundstücksangelegenheiten ist zu informieren, dass Gemeindeflächen an einen Privatmann verpachtet sind und für das Haushaltsjahr 2025 die Genehmigung der Spenden zur anschließenden Vorlage beim Landratsamt Rosenheim erfolgte.

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