Kiefersfelden – Die Verkehrsproblematik in Kiefersfelden stand im Mittelpunkt eines Arbeitsgesprächs mit dem bayerischen Innenstaatssekretär Sandro Kirchner. Auf Einladung der CSU-Ortsgruppe und der CSU-Gemeinderatsfraktion besuchte der Landtagsabgeordnete die Gemeinde kurz vor der österreichischen Grenze, um gemeinsam mit Vertretern von Behörden und Verwaltung nach Ideen und Lösungen zu suchen.
An dem Treffen nahmen neben Bürgermeister Hajo Gruber und Gemeindeverwaltung auch Vertreter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, der Bundespolizei, der Autobahn GmbH Südbayern sowie des Landratsamts Rosenheim teil. Im Fokus standen Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur generellen Entlastung der Ortsdurchfahrt.
Ein wichtiger Punkt war laut Pressemitteilung der CSU Kiefersfelden die geplante Querungshilfe an der Bundesstraße auf Höhe „Am Rain“. Die Beteiligten verständigten sich darauf, die Planungen zügig voranzutreiben, um die Sicherheit für Fußgänger – insbesondere Kinder und ältere Menschen – zu erhöhen.
Diskutiert wurde außerdem eine zeitweise Freigabe der Standspur auf der A93 für Lastwagen bei starkem Verkehrsaufkommen. Dadurch sollen Staus reduziert und Ausweichverkehr durch den Ort verhindert werden. Kirchner sagte zu, sich für eine rasche Prüfung der Maßnahme einzusetzen.
Auch die Situation bei den Grenzkontrollen wurde thematisiert. Nach Ansicht der Gesprächsteilnehmer könnten zusätzliche Kontrollstellen der Bundespolizei Rückstaus aus Richtung Kufstein verkürzen und die Belastung für die Anwohner verringern.
Die CSU Kiefersfelden bewertete den Austausch positiv. Ortsvorsitzender Tobias Fritz sprach von einem „lösungsorientierten Gespräch“, aus dem konkrete Schritte hervorgegangen seien. CSU-Gemeinderat Stefan Schroller kündigte an, die angedachten und angestoßenen Maßnahmen weiter eng zu begleiten.re