Söchtenau – Alle zwei Jahre verwandelt sich der Söchtenauer Ortskern in eine Sportarena der besonderen Art. Jetzt war es wieder so weit: Das achteSöchtenauer Straßenturnier im Asphaltschießen lockte zahlreiche Teilnehmer und begeisterte Zuschauer an. Die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Bernhard Summerer hat in der Region Seltenheitswert, da die perfekten Bedingungen im abgesperrten Ortskern ein solches Turnier überhaupt erst möglich machen.
Wechselhaftes Wetter tut der Stimmung keinen Abbruch. Das Wetter am Turniersamstag präsentierte sich typisch wechselhaft für den Mai: Ein stark bewölkter Himmel und kühlere Temperaturen forderten den Aktiven logistisch einiges ab – von der Wintermütze bis zur leichten Weste war kleidungstechnisch alles vertreten. Doch der Sportsgeist siegte über die Wolken, und die Stimmung unter den Zuschauern am Straßenrand war durchgehend hervorragend.
Wie einzigartig die Atmosphäre dieses Turniers ist, zeigt sich nicht nur an der logistischen Unterstützung durch die Gemeinde, sondern auch am überregionalen Interesse: Die Mannschaft mit der weitesten Anreise kam in diesem Jahr extra aus Passau. Besonders stolz sind die Organisatoren auf die enorme Altersspanne des Teilnehmerfeldes, bei dem sich Jung und Alt sowie Männer und Frauen gleichermaßen auf den Bahnen begegneten. Der jüngste Teilnehmer, gerade einmal 14 Jahre alt, reiste stilecht mit dem Mofa an. Auf der anderen Seite bewies der älteste Turnierteilnehmer mit stolzen 79 Jahren – extra aus Amerang gekommen – was echter Sportsgeist ist. Packende Endspiele und verdiente Sieger nach packenden und präzisen Schüssen auf dem Asphalt standen am Ende die Platzierungen fest.
Den Turniersieg sicherte sich die Mannschaft “Huafara 2“ mit 130 Punkten. Die erfolgreichen Schützen Gerhard Adlmaier, Josef Hohenadler, Thomas Stadler und Martin Adlmaier durften unter großem Applaus den traditionellen Siegerstock entgegennehmen.
Hier die Top-Platzierungen des Turniers im Überblick: den Sieg sicherte sich die „Huafara2“ mit 130 Punkten vor dem Team aus Evenhausen mit 124 Punkten und der „Rachelsberg Hüttn“ mit 121 Punkten.
Ein großer Dank gilt allen Helfern, den Sponsoren wie Schnell Landtechnik, Girgls Metzgerei und BBW Lasertechnik sowie der Brauerei Flötzinger, die für die Bewirtung der Akteure und Gäste sorgte. In Söchtenau freut man sich bereits jetzt auf die Fortsetzung in zwei Jahren, wenn es wieder heißt: „Stock heil!“ auf den Straßen der Gemeinde.