Seit 40 Jahren wird vergnügt geradelt

von Redaktion

Radfahrverein „Edelweiß Concordia“ Kiefersfelden: Fest zur Wiedergründung

Kiefersfelden – Es war eine Feier, die beeindruckend aufzeigte, wie sehr den Mitgliedern des Radfahrvereins „Edelweiß Concordia“ ihr Verein ans Herz gewachsen ist. Nahezu die Hälfte der aktiven und passiven Radl-fahrer war zum 40-jährigen Wiedergründungsfest in den Gasthof „Zur Post“ gekommen.

Schon in beste Stimmung gebracht vom Musikerduo „Franz und Hans“, warteten die Anwesenden auf die ersten Worte ihrer Vorsitzenden Silvia Funk, die vor einigen Jahren, zusammen mit einer Handvoll engagierter Mitglieder, den in Auflösung begriffenen Verein wiederbelebt hatte. Die erste Radlerin konnte bei der Feier neben Bürgermeister Hajo Gruber auch 16 Gründungsmitglieder begrüßen, die am Samstag, 23. Mai, vor 40 Jahren den Radfahrverein Edelweiß Concordia wiedergegründet hatten.

Der Name ist Programm: Concordia lebt Eintracht

Seinen Ursprung hatte er aber bereits im Jahre 1911. Die Vorsitzende verwies in ihrer Einführung auf den lateinischen Namen des Vereins „Concordia“, was übersetzt „Eintracht“ heißt, und genau das wird, neben dem Sportlichen, gelebt bei den zumeist nicht mehr ganz so jungen Radlfahrern.

Bürgermeister Hajo Gruber, selbst Mitglied im Verein, schwärmte von „den traumhaften Bedingungen für dieses Wiedergründungsfest“. Er hob hervor, „dass Euer Verein nicht nur sportlich, sondern auch menschlich geprägt ist und der gesellige Gedanke kommt nicht zu kurz“. Der Rathauschef kam natürlich nicht mit leeren Händen und überreichte der Vorsitzenden ein kleines Präsent der Gemeinde, mit einem Gutschein für kalte Schleckereien nach schweißtreibenden Radltouren. Zusammen mit ihrem Stellvertreter und Radlguide Peter Döring bedankte sich Silvia Funk dann einzeln bei den Gründungsmitgliedern, die sie namentlich aufrief und mit einem kleinen flüssigen Präsent ausgestattet zum gemeinschaftlichen Foto entließ. Aber das war natürlich nicht das Ende der Feier, denn die Musik spielte prächtig auf, Speis und Trank schmeckten gar allzu gut und so saßen die Mitglieder des Radlvereins noch lange zusammen.

Das Wiedergründungsfest ging anderntags in die sportliche Verlängerung. Um 10.30 Uhr trafen sich 20 Radler zur Jubiläumstour, einer gemeinsamen Ausfahrt an den Neubeurer Badesee. Die Radler, mit und ohne „E“, aber alle mit Helm, wurden in die Mitte genommen von zwei erfahrenen Radlguides, und dann nahm der Zweiradcorso schnell moderates Tempo auf. Der Weg führte über Kloster Reisach in Richtung Reischenhart, bevor dann scharf rechts der Badesee angefahren wurde. Dort warteten bereits Schatten spendende Schirme und leckere Speisen und Getränke auf die hungrigen und durstigen Radler.

Gestärkt und ausgetauscht über die zurückliegende Tour, wurde nach gemeinsamem Fotoshooting die Heimfahrt angetreten. Locker auf dem Inndamm-Radweg, mit dem „Erler Wind“ als Verbündeten im Rücken und noch einmal die grandiose Landschaft des Inntals genießend, war nach kurzweiliger Fahrt der Ausgangsort Kiefersfelden nach rund 48 Kilometern wieder erreicht.

Kurzer Blick in die Vereinsgeschichte

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