Stromeinkauf der Gemeinde auf drei Jahre festgelegt

von Redaktion

Aschau kooperiert mit den Stadtwerken Rosenheim und sucht günstigen Zeitpunkt

Aschau – Martin Stuffer vom Tiefbauamt sprach von einem „schnelllebigen Strommarkt“, überhaupt sei der Stromeinkauf „ein schwieriges Thema“. Früher habe man das via Kubus gehandelt, seit einigen Jahren agiere die Gemeinde selbstständig.

Seit 2023 beziehe die Gemeinde ihren Strom von den Stadtwerken Rosenheim. Es erleichtere die Arbeit der Verwaltung, wenn man einen regionalen Ansprechpartner habe, betonte Stuffer. Und sagte weiter, dass man nur ein Angebot eingeholt habe.

Je langfristiger man sich an den Stromanbieter binde, desto günstiger werden die Tarife. Da es sich bei den Strompreisen um Stundenwerte mit einer Bindungsfrist von maximal einem Tag handle, schlage die Verwaltung einen Ermächtigungsbeschluss vor. Demnach soll in Abstimmung mit den Stadtwerken Rosenheim ein günstiger Zeitpunkt ausgesucht werden, um einen neuen Dreijahres-Vertrag abzuschließen.

Bürgermeister Simon Frank (ZfA) meinte, dass dies „ein bisschen eine Wette“ sei, er aber dennoch diese Variante – regionaler Stromeinkauf mit Ansprechpartner vor Ort – befürworte. Auch wolle er, dass der Strom auch Ökostrom (Wasserkraft) beinhalte.

Die Gemeinderäte sahen das ähnlich und schlossen sich dem Beschlussvorschlag an, mit den Stadtwerken Rosenheim zu einem günstigen Zeitpunkt einen neuen Dreijahresvertrag samt Ökostrom-Anteil für die Jahre 2027 bis 2029 abzuschließen. Einstimmig nahmen die Gemeinderäte diesen Beschlussvorschlag der Gemeindeverwaltung an. elk

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