Von daheim zu Fuß auf die Kampenwand – mit dem „Maibaum“ auf der Schulter

von Redaktion

Firmlingsaktion in Schwabering: Drei Tage und zwei Nächte gemeinsam unterwegs

Schwabering/Prutting/ Vogtareuth – 23 motivierte Firmlinge, ein jugendnaher Pfarrer und ein engagiertes Helferteam starteten unter dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ ihre gemeinsame Route von Schwabering zur Kampenwand.

Bereits zum dritten Mal organisierte der Pfarrgemeinderat Schwabering diese Firmlingsaktion, bei der es vor allem darum geht, Gemeinschaft und Gott zu spüren.

Drei Tage und zwei Nächte waren die Jugendlichen bei bestem Wetter gemeinsam unterwegs – mit viel Zeit zum Reden, Lachen und Staunen. Geschlafen wurde in den Pfarrheimen in Söllhuben und Aschau.

Die Etappen führten auf schönen Wegen vorbei am Simssee und entlang der Prien, bevor es schließlich von Aschau hinauf zur Kampenwand ging. Unterwegs gab es kleine Impulse und viel Raum für Fragen über Gott und die Welt. Die Jugendlichen erfuhren, wie wohltuend es ist, sich aufeinander zu verlassen – und wie viel Kraft in einem steckt, wenn man einfach losgeht und dranbleibt.

Am zweiten Tag entdeckte die Gruppe an der Prien einen etwa vier Meter langen Ast, der spontan zum „Maibaum“ erklärt wurde und abwechselnd bis zur Steinlingalm hinaufgetragen wurde.

Ganz besonders ist jedes Jahr der Moment des Ankommens: durchatmen, zurückblicken auf die Strecke, die hinter einem liegt und auf den See zu Füßen – verbunden mit dem Stolz, es geschafft zu haben. Den Abschluss und Höhepunkt der dreitägigen Wanderung bildete der Berggottesdienst an der Steinlingkapelle, zu dem auch Eltern, Paten und Angehörige gekommen waren.

Die Firmlingswanderung wurde so erneut zu einem besonderen Erlebnis: ein Weg, der verbindet, stärkt und zeigt, dass Gott oft genau dort spürbar wird, wo Menschen gemeinsam unterwegs sind, so Pfarrer Guido Seidenberger in seinem Abschlussfazit.

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