Obing – Zum dritten Mal fand bei der Tagespflege Weber das jährliche Rollator-Training mit der Verkehrswacht statt. Der regnerische Nachmittag trug geradezu bei, dass sich überaus viele Senioren beteiligten.
Susanne Butkewitz, die Quartiersmanagerin der Verwaltungsgemeinschaft Obing und die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Obing, Fanni Mayer hatten wieder zu dieser Veranstaltung eingeladen.
Nach der Begrüßung fand Butkewitz sehr emotionale Worte des Dankes und der Anerkennung für als der liebevollen und engagierten Arbeit von Fanni Mayer, die mit der abgelaufenen Wahlperiode ihr Amt als Gemeinderätin und Seniorenbeauftragte niedergelegt hat. Fanni Mayer als Gemeinderätin, Gudrun Steinack und letztlich die Beschlüsse in den Gremien der einzelnen Gemeinden waren es, die das Quartiermanagement für die Verwaltungsgemeinschaft Obing ins Leben gerufen hatten. In den letzten drei Jahren pflegte Fanni Mayer, mit dem Augenmerk, dass die Senioren in der Gemeinde immer mehr werden, eine sehr intensive und gute Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement. Eine Herzensangelegenheit von Mayer war es, immer einen ansprechenden und seniorengerechten Wohnraum in der Gemeinde zu schaffen. Dafür galt ihr der Dank von Susanne Butkewitz, den sie mit einem Blumenstrauß und einem Dauergutschein für Besuche im Bürgertreff bekundete. Ein großes Lob erfuhr Butkewitz von Mayer für ihre Arbeit im Quartiermanagement, die, wie sie sagt, weit mehr sei als nur ihr Job.
Weiter im Programm – der eigentliche Inhalt des Nachmittages war das Rollator-Training. Für Butkewitz war es sehr wichtig, dass der Rollator für den jeweiligen Nutzer richtig eingestellt und dass der Umgang damit geübt, sicher und vertraut ist.
Von der Verkehrswacht Traunstein waren Elke Knottek, Claudia Lamprecht und Johann Bohnert zu Gast, die mit ihrem Impuls großes Interesse bei den vielen Teilnehmern geweckt haben. Viele Fragen zur Mobilität im Straßenverkehr und ihren Problematiken im Alltag wurden gestellt und von den Experten der Verkehrswacht beantwortet.
Der Umgang mit dem Rollator will gelernt sein, gerade Senioren sind besonderen Unfallrisiken ausgesetzt. Die Referenten der Verkehrswacht hatten einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen aufgebaut, um mit den Senioren den praktischen Umgang mit dem Rollator zu üben. Gezeigt wurde auch, wie man gut und sicher über Stolperfallen und Hindernisse kommt, oder wie man sich auch mal gefahrlos auf den Rollator setzen kann.
Sehr wichtig sei, so erklärten die Experten der Verkehrswacht, dass die Handbremse immer ordentlich eingestellt ist.
Die Resonanz war sehr positiv, sodass geplant wird, dieses Training im nächsten Jahr wieder anzubieten. emk