Aktives Sportleben beim TuS Raubling

von Redaktion

Mitgliederversammlung des Inntaler Sportvereins beim Huberwirt mit Neuwahlen

Raubling – Der TuS Raubling ist mit 113 Jahren Vereinsgeschichte nicht nur einer der älteren Sportvereine im Landkreis Rosenheim, sondern auch einer der größten. „Der TuS wächst ständig und kontinuierlich in Richtung 3.000 Mitglieder. Das ist in der heutigen Zeit ein sehr positiver Trend und ein Zeichen dafür, dass in unserem Verein auf allen Ebenen hervorragende Arbeit geleistet wird“, sagte Uli Maier, Vorsitzender des TuS Raubling, bei der Hauptversammlung des Sportvereins.

Wie gut im Verein gearbeitet wird, zeigt unter anderem die Entwicklung des Vereinsheims im Inntalstadion, das vor zwei Jahren fertiggestellt wurde und sich inzwischen als feste Heimat der Geschäftsstelle des TuS wie auch als gesellschaftlicher Treffpunkt aller Abteilungen und als Sportstätte etabliert hat. Mit einem Investitionsvolumen von knapp zwei Millionen Euro und großem ehrenamtlichen Engagement realisiert, ist es bereits schuldenfrei. Laut Maier ist es dem Verein 2025 gelungen, ausständige Fördermittel für den Sportheimbau einzutreiben und offene Kreditverbindlichkeiten komplett zu tilgen.

Dass der TuS finanziell wieder positive Zahlen schreibt, belegte auch Alexander Erdmann in seinem Kassenbericht. Wie bei vielen anderen Vereinen stagniert aber auch beim TuS Raubling die Anzahl qualifizierter Übungsleiter. „Wir versuchen, auch hier gegenzusteuern, und werden für 2026 wieder einen Übungsleiterlehrgang nach Raubling holen“, hieß es aus dem Vorstand.

Gut ausgebildete Übungsleiter und Trainer seien die Basis, um das breite sportliche Angebot im TuS aufrechtzuerhalten, so Maier. Neben dem regulären Trainings- und Wettkampfbetrieb der insgesamt zwölf Abteilungen im TuS Raubling, über das die einzelnen Abteilungsleiter ausführlich bei der Hauptversammlung informiert haben, umfasst allein das Sport- und Reha-Programm von „Wir bewegen Raubling“ 40 Kurse.

„Unser Kursprogramm wird weiterhin sehr gut angenommen. Der Reha-Sport mit nun über 20 Stunden pro Woche und über 300 Teilnehmern zeigt sich hier auf sehr hohem Niveau“, sagte Uli Maier und bedankte sich bei den verantwortlichen Therapeuten Gisela Graf und Tobias Staniszewski.

Für Olaf Kalsperger, ehemaliger Bürgermeister der Inntalgemeinde, war der Besuch der Hauptversammlung des TuS Raubling eine Pflicht. „Es war zwar nicht immer einfach, aber ich denke, wir haben hier in Raubling vor allem mit dem neuen Sportheim gemeinsam etwas Großes für die Gemeinde geschaffen. Ich möchte mich noch mal für die konstruktive Zusammenarbeit bedanken“, so sein Resümee an die Vorstandschaft des TuS, die im Anschluss bei der Neuwahl wiedergewählt wurde.

Das Team um Uli Maier (Vorsitzender), Ottmar Konrad (Zweiter Vorsitzender) Florian Heller (Dritter Vorsitzender), Alexander Erdmann (Kassier), den Revisoren Sebastian Eder und Matthias Schmidt, Günther Kammermeier (Schriftführer) und Isabella Mittermaier (Jugendwartin) nahm die Wahl an und freut sich auf eine weitere erfolgreiche Amtszeit im TuS.

Zum Abschluss wurden zahlreiche langjährige Mitglieder geehrt. Seit 75 Jahren sind Anna-Erna Gruber und Max Mößthaler TuS-Mitglieder, seit 70 Jahren Josef Seebacher. Für 60 Jahre wurden Franz Berger, Dr. Thomas Beyer, Helmut Herrmann, Rainer Langer, Konrad Rathberger, Dagmar Reisinger und Josef Sommer geehrt und zudem zu Ehrenmitgliedern ernannt. Sieben Mitglieder sind bereits 50 Jahre im TuS Raubling, drei Mitglieder 40 Jahre und fünf Mitglieder erhielten Urkunden für 25 Jahre Mitgliedschaft. Über die BLSV-Verdienstnadeln in Bronze durfte sich Heinz Weigt freuen.

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