26.000 Euro für die Kleinsten

von Redaktion

Ja zur Defizitübernahme für 2025 für das Kinderhaus Wildenwart

Frasdorf – Das 2025 aufgelaufene Defizit des Kinderhauses Wildenwart übernimmt die Gemeinde Frasdorf, anteilig an ihren Buchungszeiten. Darauf verständigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Im Voraus hatte Bürgermeister Daniel Mair (CSU) das Gremium informiert, dass das Kinderhaus Wildenwart im abgelaufenen Haushaltsjahr ein Defizit in Höhe von knapp 97.000 Euro erwirtschaftet habe. Dieses Defizit werde zwischen dem Markt Prien sowie der Gemeinde Frasdorf anhand der gewichteten Buchungszeiten beziehungsweise Regelfördersummen nach dem BayKiBig aufgeteilt. Für Frasdorf entstehen – sollte der Gemeinderat zustimmen – Kosten in Höhe von gut 26.000 Euro.

Als Gründe für das Defizit führte Bürgermeister Mair den im vergangenen Jahr entstandenen Wasserschaden und die zunächst geringe Auslastung der Einrichtung an. Mair betonte, dass nunmehr die Auslastung ansteige und dass alle Gruppen geöffnet seien.

Mair erwähnte auch den Defizitvertrag. Darin heißt es, dass im ersten Betreuungsjahr eine besondere Betrachtung des Defizits vorgenommen wird. Prien habe sich mittlerweile bereits einstimmig für die Übernahme seines Anteils ausgesprochen. Weiter sagte er noch, dass man mit dem Betreibern, den Johannitern, das Gespräch gesucht habe und auch weiterhin im Austausch stehe. Auf Nachfragen von Lorenz Baumgartner (CSU) erklärte der Rathauschef, dass Kinder, die nicht aus Prien oder Frasdorf sind, aus dieser Defizitberechnung herausfielen. Dem Beschlussvorschlag, das Defizit des Kinderhauses Wildenwart für das Jahr 2025 in Höhe von 26.107,11 Euro zu übernehmen, stimmte das Gremium einstimmig zu. elk

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