Mit Freude älter werden

von Redaktion

„Kunst im Rathaus“ begeistert mit Porträts Ameranger Senioren

Amerang – „Alle wollen alt werden, aber niemand möchte alt sein.“ Der bekannte Spruch des irischen Satirikers Jonathan Swift reiht sich unter die Kommentare im Gästebuch der Ausstellung „Mit Freude älter werden – Senioren in Amerang“, die Bürgermeister Konrad Linner im Rathaus eröffnet hat. Das Zitat im Gästebuch wird direkt gekontert: „Alt sein schon, aber nicht krank!“

Mit der nötigen Sensibilität und dem Gespür für den richtigen Moment haben Justine Betzl, Reini Feiler, Marion Kläber und Christine Rußwurm Senioren ihrer Gemeinde im Alltag, beim Werkeln oder in der Freizeit begleitet und fotografiert. Entstanden sind Porträts, die bei aller Unterschiedlichkeit vor allem eines ausdrücken: Lebensfreude, Neugier und Tatendrang.

Das Alter ist mit Sicherheit kein Kindergeburtstag, aber schließlich betrifft das Thema jeden. Kathrin Kirmair steht als Quartiersmanagerin der Gemeinde im regen Austausch mit zahlreichen älteren Menschen. Von ihr kam der Impuls zum Foto-Projekt: Sie wollte die Senioren sichtbar machen, „als wichtigen Teil unserer Gesellschaft“.

Kirmair hofft, dass die Ausstellung dazu inspiriert, das Alter nicht als Grenze zu sehen, sondern mit all seinen Facetten und Möglichkeiten. Das Alter sei keine Bürde, sondern eine Chance für neue Freiheiten und persönliche Entfaltung.

„Älterwerden verlangt Mut, weil man lernt, mit Veränderungen und neuen Herausforderungen umzugehen“, gab Christine Rußwurm, Koordinatorin der „Kunst im Rathaus“, in ihrer Rede zu.

Mit
offenem Herzen

Anerkennung galt den bei der Vernissage zahlreich vertretenen Ameranger Senioren, die sich auf das Projekt der Hobby-Fotografen einließen und zeigten, wie sie jeden Tag bewusst leben: mit offenem Herzen und einem Lächeln. Die Ausstellung kann noch bis 18. August besucht werden.

Artikel 4 von 11