Frasdorf – Dass es nicht die ganz schnelle Lösung werden wird, machte Bürgermeister Daniel Mair (CSU) in Bezug auf das Gerätehaus der Feuerwehr Frasdorf ganz deutlich. Aber es wird eine Lösung geben.
Schon im Dezember 2024 wurde der vorherige Gemeinderat über die turnusmäßige Begehung der drei gemeindlichen Feuerwehrgerätehäuser durch die Kreisbrandinspektion informiert. Bezüglich Gerätehaus Frasdorf wurde festgehalten, dass erhebliche bauliche Mängel bestehen, die durch einen umfassenden Umbau des Gerätehauses oder einen Neubau zu beseitigen sind.
Zwischen Fahrzeug
und Spind wird es eng
Das Feuerwehrhaus Umrathshausen weist mehrere Mängel auf: So können unter anderem die Mindestabstände zwischen den Fahrzeugen und Spinden teilweise nicht eingehalten werden. Die weiteren Mängel konnten bereits behoben werden.
Das Feuerwehrhaus Wildenwart weist kleinere Mängel auf. Hier können unter anderem die Verkehrswege um das Fahrzeug nicht eingehalten werden. Mit einer Dienstanweisung könne man hier Abhilfe schaffen, so Mair weiter.
Im vergangenen August gab es einen weiteren Ortstermin am Feuerwehrhaus Frasdorf, im März dieses Jahres stellte Franz Wudy vom Planungsbüro W.FM GmbH aus Kolbermoor dann eine Machbarkeitsstudie für eben dieses Gebäude vor: Umbau oder Neubau, der aber eine Riesen-Summe verschlingen würde.
Und was ist mit den anderen beiden Gerätehäusern? Aus Sicht der Verwaltung sei es deshalb sinnvoll, mit Kreisbrandrat Richard Schrank, der Kreisbrandinspektion sowie den Kommandanten aller drei Feuerwehren in der Gemeinde hinsichtlich der baulichen Mängel – insbesondere Einhaltung der Abstände in Bezug auf die neuen Fahrzeuge – nochmals zu besichtigen, diese zu dokumentieren und zu kategorisieren.
Pflichtaufgabe
der Gemeinde erfüllen
Außerdem soll eine Grundlagenermittlung für den Neubau oder Umbau des Gerätehauses Frasdorf durchgeführt werden, um die Pflichtaufgabe „Feuerwehrwesen“ aus gemeindlicher Sicht zu erfüllen. All diese Ergebnisse sollen dem Gemeinderat dann in einer Klausurtagung vorgestellt werden und über die weitere Vorgehensweise in öffentlicher Sitzung beschlossen werden.
Dafür brauche es keinen Beschluss, sondern diene allein der Information, so Mair abschließend. Gleichwohl nickten die Gemeinderäte diese Vorgehensweise einvernehmlich ab.