Kiefersfelden/Kufstein – Das Künstlerkollektiv STOASAG hat gemeinsam mit der Stadtgalerie dia Kufstein den neuen Künstlerkatalog „Wurzelwerk – INN FLOW ENTZAH“ vorgestellt. Die Präsentation in den Räumen der Galerie lockte rund 50 Gäste aus Kunst, Kultur und Tourismus an.
Der hochwertige Katalog vereint Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus Bayern und Tirol und macht die kulturelle Vielfalt der Grenzregion sichtbar. Das Projekt wurde als Euregio-Vorhaben im Rahmen des Interreg-Programms Bayern–Tirol gefördert.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand jedoch nicht nur die Veröffentlichung des Katalogs, sondern auch der grenzüberschreitende Austausch. Künstler, Kulturverantwortliche und Tourismusvertreter nutzten die Gelegenheit, um über künftige Kooperationen und gemeinsame Kulturprojekte zu sprechen.
James Clay gab Einblicke in die Entstehung des Projekts und stellte die geplante Wanderausstellung entlang des Inns vor. Dabei hob er die enge Zusammenarbeit mit der Galerie dia hervor. Das gesamte Vorhaben sei von Offenheit, Kreativität und gegenseitigem Vertrauen geprägt gewesen.
Auch andere Kunstsparten waren bei der Präsentation vertreten: Für einen Akzent sorgte die Künstlerin und Schriftstellerin Ruth Murphy mit einer kurzen Lesung. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von James Clay, Alfred Kohlhofer und Michael Warter.
Auch die Geschäftsführerin der Euregio Inntal, Esther Jennings, zeigte sich begeistert vom Ergebnis des gemeinsamen Projekts. Durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sei „nicht nur ein Wurzelwerk, sondern ein wahres Wunderwerk“ entstanden, betonte sie.
Lob für das Projekt kam auch von der Kulturreferentin des Landkreises Rosenheim, Anke Hellmann. Sie würdigte die harmonische Zusammenarbeit zwischen dem Künstlerkollektiv STOASAG und der Galerie dia sowie die professionelle Vermittlungsarbeit, die nicht nur in einer erfolgreichen Ausstellung, sondern auch in einem gelungenen Katalog ihren Ausdruck finde.
Die Besucher konnten neben der Katalogpräsentation auch die aktuelle Ausstellung der Galerie besichtigen. Zudem wurden weitere Initiativen des kulturellen Austauschs angekündigt, darunter das grenzüberschreitende Projekt „Bayerischer Kulturatlas“.
Zum Abschluss bekräftigte James Clay gemeinsam mit seinen Mitstreitern, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen: „Das Kunstschaffen und der Blick über die Grenze sind uns ein Anliegen – wir bleiben dran.“