Gemeinderat

Finanzen 2024 sind endgültig abgeschlossen

von Redaktion

Frasdorf – Jeweils einstimmig gab es Zustimmung im Gemeinderat für den Rechnungsprüfungsbericht 2024 („keine Beanstandungen“) sowie für die Jahresrechnung 2024. Bürgermeister Daniel Mair (CSU) und Geschäftsleiter und Kämmerer Andreas Oppacher konnten diese beiden Punkte der Tagesordnung schnell abhaken. Auch der Beschluss zu den über- und außerplanmäßigen Ausgaben in der Jahresrechnung 2024 erging rasch. Im Vorausgang hatte Oppacher die überplanmäßigen Ausgaben im Verwaltungshaushalt erläutert, die aus der Gewerbesteuerumlage nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz, der kindbezogenenen Förderung nach dem BayKiBiG und dem Zuschusss für den Rufbus „ROSI“ resultieren. Beim Vermögenshaushalt seien überplanmäßige Ausgaben für die Sicherstellung der Löschwasserversorgung angefallen. Anschließend wies Oppacher noch auf einige besondere Einnahmen im Verwaltungshaushalt wie die Gewerbesteuer, die Betriebskostenförderung KIGA Staatsoberkasse Bayern oder die interne Verrechnung Bauhofleistung hin. Im Vermögenshaushalt wurden außerplanmäßig Einnahmen durch die Zuwendung des Freisstaates für Straßenbaumaßnahmen, die Erstattung Radbegleitinfrastruktur und die LEADER-Förderung für den Bienenlehrstand erzielt. Ohne Nachfragen genehmigte das Gremium die über- und außerplanmäßigen Einnahmen und Ausgaben der Jahresrechnung 2024. Oppacher ging dann auf die endgültige Jahresrechnung 2024 – ingesamt 11,508 Millionen Euro schwer – ein: 6,910 Millionen Euro entfallen nach der Bereinigung der Solleinnahmen und -ausgaben auf den Verwaltungshaushalt, der Vermögenshaushalt beläuft sich auf 4,597 Millionen Euro. Zum Verwaltungshaushalt konnten aus dem Vermögenshaushalt knapp 492.600 Euro zugeführt werden, aus den Rücklagen wurden 2,669 Millionen Euro entnommen. Zum 31.Dezember 2024 betrug der Stand der Rücklage 1,285 Millionen Euro. Mit 15:0 billigten die Gemeinderäte die Jahresrechnung. Ebenso geschlossen – aber ohne Bürgermeister – folgten sie dem Beschlussvorschlag von Zweitem Bürgermeister Josef Prankl (PWGF), die Verwaltung zu entlasten. Prankl zitierte dazu aus der Geschäftsordnung, wonach es heißt: Mit einer Entlastung bringt der Gemeinderat zum Ausdruck, „dass er mit der Abwicklung der Finanzwirtschaft im Haushaltsjahr einverstanden ist, die Ergebnisse billigt und auf haushaltsrechtliche Einwendungen verzichtet“. elk

Artikel 1 von 11