„Gemeinsam sind wir stärker“, stellten 1966 rivalisierende Kicker fest

von Redaktion

Wie aus zwei zehn Jahre alten Fußballvereinen ein Sportverein wurde: 70 Jahre SV Söchtenau-Krottenmühl

Söchtenau – Seit 70 Jahren gibt es den Sportverein Söchtenau-Krottenmühl – ein Jubiläum, das die Söchtenauer Sportler mit einer Festwoche von 12. bis 15. Juni ausgiebig feiern wollen.

Schon Mitte der 50er-Jahre herrschte in der Gemeinde Söchtenau ein reger Sportbetrieb, der im Wesentlichen aus Fußballspielen bestand. Bedingt durch die Gemeindestruktur kam es 1956 nahezu zeitgleich zur Gründung des „Sportvereins DJK Rotweiß Söchtenau“ sowie des „Sportvereins Krottenmühl/Schwabering“.

In Söchtenau wurde auf dem Fußballplatz an der Söchtenauer Ache, genannt „Bachstadion“, gespielt. Der SV Krottenmühl/Schwabering trug seine Spiele auf dem Sportplatz in Grölking aus. Nachdem sich in den Folgejahren in der Umgebung immer mehr Sportvereine gründeten und wiederholt Spieler abwanderten, schlossen sich die beiden Vereine 1966 zum Sportverein Söchtenau-Krottenmühl als einzigem Sportverein in der Gemeinde Söchtenau zusammen.

Dieser besteht mittlerweile aus den sieben selbstständig funktionierenden Abteilungen Fußball, Ski, Tennis, Tischtennis, Stockschützen, Turnen und Theater. Die über 1.100 Mitglieder dieser sieben Sparten bilden auch den mitgliederstärksten Verein der Gemeinde.

Da den Verantwortlichen, Trainern und Betreuern insbesondere die Nachwuchsförderung am Herzen liegt, ist es besonders erfreulich, dass Kinder und Jugendliche etwa 40 Prozent der Mitglieder stellen. Für das Vereinsgelände mit zwei Fußballplätzen, vier Tennisplätzen, vier überdachten Stockbahnen und einem Sportheim mit Gaststätte findet der Verein weithin große Beachtung und Anerkennung.

Bereits im Vorfeld der Feierlichkeiten erfuhren zahlreiche Mitglieder, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben oder welche diesem seit vielen Jahren angehören, im Rahmen einer gesonderten Veranstaltung eine besondere Ehrung. Die meiste Aufmerksamkeit erhielten dabei Hubert Arnold, Willi Böhm, Otto Füglein sowie Siegi und Franz Marold, welche dem Verein seit der Gründung im Jahr 1966, also 70 Jahre, angehören.

Daneben wurden, ebenfalls mit der Verdienstnadel des Vereins und Urkunde, neben Ehrenvorsitzendem Peter Demmel auch die Vereinsvorsitzenden Sepp Fürst, Simon Gartner, Willibald Lederer und Michael Fleidl ausgezeichnet. Für umfangreiche und außergewöhnliche ehrenamtliche Tätigkeiten erhielten zudem Sepp Schießl, Hubert Arnold, Alois Aicher, Konrad Böhm und Günter Hierl, der seit 50 Jahren das Amt des Schriftführers innehat, die Verdienstnadel.

Die Feierlichkeiten in der Festhalle am Sportgelände beginnen am 12. Juni um 19 Uhr mit einem Bier- und Weinfest mit „Huraxdax“. Am 13.Juni findet ab 10 Uhr am Sportplatz ein Spiel- und Sporttag mit Menschenkicker statt. Der Festsonntag am 14.Juni beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche, nach dem anschließenden Festzug spielt ab 12 Uhr das „Onkel Bazi Orchester“. Abgeschlossen werden die Festtage am 15. Juni bei einem Kesselfleisch- und Rehragoutessen mit der Söchtenauer Blasmusik. böp

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