Aschau im Chiemgau – Der Aschauer Bankerl-Lauf is a Schau – selbst bei Regenwetter. Das zeigten die Teilnehmer beim mittlerweile fünften Bankerl-Lauf und gingen bester Laune auf die Strecke.
Das Organisationsteam Christine Heckl und Hubert Hinterstocker hatten mit vielen Helfern von Lauffeuer Chiemgau für gute Voraussetzungen gesorgt. Familie Schneikart von der Festhalle Aschau stellte den Platz zur Verfügung und sorgte ganz spontan für eine trockene Anmeldung.
Viele nutzten die Möglichkeit, vor Ort ein paar Schuhe bei Laufsport Steigenberger auszusuchen und gleich auf der Strecke zu testen.
Zweiter Bürgermeister Michael Andrelang wünschte viel Spaß auf der schönen Strecke am Fuße von Schloss Hohenaschau. Dann wurden die Läufer, Geher und Walker von Tourismus- und Bankerl-Chef Herbert Reiter auf die Strecke geschickt. Der jüngste Teilnehmer auf der Drei-Kilometer- Strecke war sechs Jahre alt. Einige junge Talente waren in Begleitung der Eltern sogar über fünf oder sieben Kilometer unterwegs und kamen mit einem Lächeln ins Ziel.
Kurz darauf standen die drei- bis sechsjährigen Talente an der Startlinie, teilweise in Begleitung von Mama, Papa, Opa oder Oma, um die einen Kilometer lange Zwergerl–Strecke zu meistern. Und an den Gesichtern konnte man den Spaß an der Sache ablesen.
Mit dabei auf verschiedenen Strecken war mit sichtlicher Begeisterung auch wieder ein großes Team vom Benedetto-Menni-Nest Aschau, einer Einrichtung für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf. Sie dürfen sich über den Reinerlös der Veranstaltung freuen.
Das größte Team stellte, wie schon in den letzten Jahren, die Zahnarztpraxis Dr. Stiebler aus dem nahen Prien am Chiemsee mit 17 Mitarbeitern. Platz 2 wurde zweimal vergeben: Seit den Anfängen dabei ist Körpermanufaktur Hoffmann& Hoffmann, die ihre Praxis praktisch gleich „ums Eck“ und jedes Jahr ein großes Team an der Startlinie haben. Neu dabei und gleich mit einer großen Gruppe war die Fachklinik Alpenland aus Bad Aibling.
Leider wurde das anschließende gemütliche Beisammensein durch den Regen etwas getrübt. Trotzdem blieben viele, um sich bei netten Gesprächen am großen Buffet nach dem Lauf eine Stärkung zu gönnen und den Lauf ausklingen zu lassen.