„Don’t worry, be happy“ und der Werklehrer wird zu Blues Brother

von Redaktion

Musikaktionstage an der Franziskusschule Aschau: „Musik macht Freude“

Aschau – Die freudestrahlenden Augen, das begeisterte Mitklatschen, das ausgelassene Mitsingen aller Mitwirkenden, Schülerinnen, Schüler und Lehrer, Schulbegleiter und Eltern der Aschauer Franziskus-schule, sprachen Bände. Ein wahrlich treffend gewähltes Motto: Musik macht Freude, Musik verbindet.

Im Rahmen des Musikaktionstages Bayern 2026 hatten die Schülerinnen und Schüler der Franziskusschule Aschau, das Förderzentrum mit Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung (kiz Chiemgau), die Möglichkeit, Workshops zu besuchen. Zur Auswahl standen unter anderem Tanzangebote wie Sitztanz, Macarena, Bewegungslieder oder „Let’s Twist“, dazu Beatboxen, Trommeln, Cup Song, Filmmusik, Schlagzeugspielen sowie das Basteln von Digeridoos und Maraca-Shakern.

Mit viel Freude, Kreativität und Einsatz erarbeiteten die Gruppen ihre Beiträge, die schon am Ende des ersten Tages in der Turnhalle präsentiert wurden. Sozusagen Generalprobe, denn der krönende Abschluss des Projekts war am Folgetag das Konzert der Berufsschulstufenband, unterstützt von Gastsängerin Nora Zacher.

Einige Schülerinnen übernahmen beim Konzert das Singen der Strophen, andere Schüler bedienten Orff-Instrumente. Vom Schulsong über den Kanon „bundiare, bundiare, I like the flowers…“ und das afrikanische „sisamele“ mit Ibou bis hin zu Evergreens wie „Marmor, Stein und Eisen bricht“, „Wonderful world“ und „Don`t worry, be happy“ reichte das knapp einstündige Programm. Lautstarken Beifall und begeisterte Pfiffe gab es für das „Let’s twist again“. Zustimmendes Johlen ertönte, als Sepp Schlemer, eigentlich Werklehrer an der Aschauer Förderschule, sich stilecht zum Blues Brother mit Sonnenbrille und Hut umkleidete und am Saxofon das „Hit the road, Jack“ anstimmte.

Eigentlich bedurfte es keiner Aufforderung der Leadsängerin Nora, mitzuschnippen, mitzuklatschen, mitzutanzen und mitzusingen. Auch wer nicht textfirm war, kam auf seine Kosten. Besonders schön: Viele Lieder wurden mit Gebärden begleitet, sodass auch Kinder und Jugendliche, die nicht sprechen können, aktiv mitsingen und teilhaben konnten. Das gesamte Publikum, egal ob klein und groß, ob körperlich beeinträchtigt oder nicht, hatte großen Spaß. „Super…. was für ein Vergnügen…. großartig“, da waren sich alle einig.

Nach „Hit the road, Jack“ war das Konzert aber noch nicht zu Ende. Im Gegenteil: Wie es sich für ein Konzert gehört, wurden lautstark Zugaben eingefordert. Und die gab es: Zuerst was zum Beruhigen, beim „we are the world“ schwenkten alle die Arme mit, und dann brachte die Band mit dem „Let’s twist again“ und dem „Marmor, Stein und Eisen bricht“ noch einmal die Stimmung in der Turnhalle zum Kochen. Wahrlich ein gelungenes „Don’t worry“, ein wunderbares „be happy“. elk

Artikel 8 von 11