Isabel bei den Bachelors: Große Liebe im TV?

von Redaktion

Isabel Marcher (30) aus Bad Endorf hat genug vom klassischen Dating und sucht deshalb die große Liebe in der TV-Show „Die Bachelors“. Die selbstbewusste Wahl-Münchnerin kämpft mit 21 anderen Frauen um das Herz von zwei Männern und berichtet von ihren Erfahrungen vor der Kamera.

Bad Endorf/München – 22 Frauen kämpfen um das Herz von zwei Männern. Wer die begehrten Junggesellen sind, wissen sie vorher nicht. Auch dass es in diesem Jahr wie bereits in der letzten Staffel zwei sein werden, wussten sie vorher nicht. Für die Chance auf die große Liebe gehen die Frauen aber volles Risiko. Eine von ihnen ist Isabel Marcher (30) aus Bad Endorf.

Rückzug aus Berliner
Großstadt-Dschungel

Die 30-Jährige lebt seit anderthalb Jahren in München. Geboren ist sie in Prien am Chiemsee, aufgewachsen in Bad Endorf, wo nach wie vor ihre Eltern leben, die sie regelmäßig besucht. „So bleibe ich mit meiner Heimat verbunden und lebe trotzdem nicht am Land“, sagt sie im Exklusivinterview mit dem OVB. Zuvor habe sie drei Jahre in Berlin gelebt. Für die Zukunft war die Großstadt aber nicht das Richtige.

Neben ihrem Beruf als Bankkauffrau engagiert sich die junge Frau ehrenamtlich beim Roten Kreuz. Regelmäßig unterstützt sie eine 86-jährige Dame, die zwar „noch flott unterwegs ist“, sich im Alltag aber über etwas Hilfe und vor allem Gesellschaft freut. „Inzwischen hat sich daraus eine richtige Freundschaft entwickelt.“

Von Berlin nach München zurückgekehrt sei sie „alleinstehend“. Seit gut zwei Jahren ist sie inzwischen Single. Die letzte Beziehung dauerte nur etwa neun Monate und war ihre zweite Beziehung. Die „erste große Liebe“ habe sechs Jahre gehalten, bevor sie zerbrach.

Einen neuen Mann kennenzulernen sei „in der heutigen Zeit eine Katastrophe“. Dabei habe sie schon einiges ausprobiert: Von Dating-Events wie Speed-Dating über Dating-Apps bis hin zum klassischen Discobesuch. „Die Männer starren nur, sprechen einen aber nicht an“, erklärt sie kopfschüttelnd. Auch Online-Dating sei eher enttäuschend: komische Aussagen, keine ernsthaften Absichten und Ghosting, also plötzlicher, erklärungsloser Abbruch jeglichen Kontakts – all das hätte sie erlebt. „Vor allem die, die einen ghosten, sind die, die vorher die größten Töne gespuckt habe.“ Eine ernsthafte Partnerschaft hätte sich nicht entwickelt.

Die Idee, sich bei der Dating-Show „Der Bachelor“ zu bewerben, sei ihr spontan gekommen. Dass sie es dann auch wirklich unter die Kandidatinnen schafft, damit hätte sie zwar nicht gerechnet, aber auch keine Sekunde gezögert: „So eine Chance bekommt man nicht einfach so.“ Angst, vor der Kamera zu stehen, hat Isabel nicht. Im Gegenteil habe sie viel Spaß gehabt und es sehr genossen. „Ich würde sagen, ich bin gemacht fürs Fernsehen“, sagt sie und lacht.

In diesem Jahr ging die Reise für die Teilnehmerinnen und die beiden Junggesellen nach Südafrika. Dort leben die 22 Kandidatinnen gemeinsam in einer Villa und haben Dates mit Tim oder Sebastian. Wie die vergangenen Staffeln bereits gezeigt haben, kann das für Eifersucht unter den Frauen sorgen und Zündstoff für Streitereien sein. „Normal, wenn mehrere Hühner in einem Stall zusammenkommen“, scherzt Isabel.

Auch sie sei in manchen Situationen ein wenig eifersüchtig gewesen, gibt sie zu. Als „Zicke“, die deswegen Zoff beginnt, würde sie sich aber nicht beschreiben. „Ich bin eher unkompliziert, leicht gestrickt und ein offener Mensch. Aber man muss ja auch nicht jeden mögen.“ Grundsätzlich sei die Teilnahme eine positive Erfahrung gewesen und es hätten sich auch Freundschaften zu einigen der anderen Frauen entwickelt.

Geheimnisse
erst im TV gelüftet

Welcher der beiden Bachelors, Tim oder Sebastian, es ihr angetan hat, verrät sie im Gespräch mit dem OVB – vor Beginn der Ausstrahlung – noch nicht. Auch ob sie in einem von ihnen die große Liebe gefunden hat, bleibt zu dem Zeitpunkt ein Geheimnis. Die Ausstrahlung der ersten beiden Folgen am 10. und 11. Juni brachte Klarheit: Liebe auf den ersten Blick gab es für Isabel nicht. Sie ging gleich in der ersten Runde nach Hause.

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