Neubeuern – Zwischen Nußdorf und Neubeuern ist die Geschwindigkeit auf der Staatsstraße mehrfach auf 80 Kilometer pro Stunde gedrosselt. Ob sich alle Fahrer daran halten, das überprüfte die Polizei Brannenburg am vergangenen Mittwoch. Aber nicht nur das. Da es sich hier auch um eine beliebte Krad- und Rennradstrecke handelt, lag der Blick auch auf Überholmanövern und im Allgemeinen auf die gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr, so die Polizei. In zweieinhalb Stunden waren 13 Fahrzeugführer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Trauriger Spitzenreiter war dabei ein 52-Jähriger aus Österreich, der mit seiner Ducati zwischenzeitlich auf 133 km/h beschleunigte. Neben einem schmerzhaften Bußgeld muss er zudem mit zwei Punkten im Fahreignungsregister sowie einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. „Insgesamt konnte aber festgestellt werden, dass sich ein Großteil an die geltenden Geschwindigkeitsregeln hielt und auch die gegenseitige Rücksichtnahme, die im Straßenverkehr unabdingbar ist, in den Köpfen der Verkehrsteilnehmer verankert ist“, so die zufriedene Bilanz der Polizei. Trotzdem weist die Polizei Brannenburg darauf hin, dass auch in den kommenden Monaten und besonders an beliebten Motorradstrecken und Unfallschwerpunkten im Inntal immer wieder Geschwindigkeitsmessungen und Kontrollen durchgeführt werden.