Großkarolinenfeld – Mit nachdenklichen und engagierten Texten zum Thema Gleichstellung haben Schüler der Max-Joseph-Schule bei einer „Poetry Night“ in der Kunststation Karolinenkirche beeindruckt. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Ausstellung „Goldregen später“ statt und wurde von der Bühnenpoetin Franziska Ruprecht begleitet.
Seit Kurzem ist in der Kunststation Karolinenkirche eine neue Ausstellung zu bewundern: „Goldregen später“. Kürzlich fand die Eröffnung statt. Masako Ohta (Pianistin, Klang-Performerin und Komponistin) und Matthias Lindermayr (Trompete) zauberten ein wunderbares Konzert in die Karolinenkirche.
Die Ausstellung präsentiert Werke von Künstlerinnen der „Gedok Muc“ und „Gedok Franken“. Unter dem Titel „Goldregen später“ thematisiert sie die oft schwierigen Bedingungen, unter denen Frauen zwischen Familie, Beruf und künstlerischem Schaffen ihren Weg in die Professionalität finden.
Die weibliche Perspektive und die Perspektive der Gesellschaft auf Frauen wird auch in den Begleitveranstaltungen thematisiert. Einen besonderen Akzent setzte die Poetry Night, die in Kooperation mit der Max-Joseph-Schule entstand. Zwei Tage lang arbeitete Franziska Ruprecht mit den Jugendlichen an Texten rund um Gleichberechtigung, Frauenrechte und gesellschaftliche Verantwortung. Ruprecht betonte die Bedeutung der eigenen Stimme – nicht nur als Ausdrucksmittel auf der Bühne, sondern auch als Möglichkeit, Gefühle, Erfahrungen und Meinungen sichtbar zu machen. Auch Kunststationsleiter Dr. Richard Graupner würdigte das Engagement der Schüler als „echt bewundernswert“. ws