Aschau – Gott sei Dank kein Unfallschwerpunkt ist die Staatsstraße 2093 im Bereich Aschau Ortsausgang bis hin zum Fellerer. Oder muss man sarkastisch sagen, leider? In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Sven Herrmann von der CSU unter dem Tagesordnungspunkt Anfragen die Frage, ob nach dem Ortsausgangsschild mit der Linksabbiegespur für die Nahwärmezentrale auch ein Tempolimit von 70 Kilometern pro Stunde komme. Sollte dem so sein, dann fordere er, diese Geschwindigkeitsbegrenzung bis zur Abzweigung Fellerer auszuweiten. Dort gebe es beidseitig der Staatsstraße 2093 Bushaltestellen, die unbeleuchtet seien. Und es werde nicht erst danach aufs Gaspedal gedrückt, so Fellerer.
Eine berechtigte Frage, befand Bürgermeister Simon Frank (CSU). Laut Auskunft des Staatlichen Bauamtes sei dieser Bereich nicht relevant, sprich stelle keinen Unfallschwerpunkt dar. Allerdings dürfe man sich schon fragen, welche Kriterien für ein Tempolimit von 70 Kilometern pro Stunde ausschlaggebend für andere Streckenbereiche im Landkreis waren, wie zwischen Stephanskirchen und Vogtareuth oder zwischen Niedermoosen und Riedering. Es gebe im Rathaus ganze Ordner dazu, ergänzte Martin Stuffer vom gemeindlichen Tiefbauamt. Viele Bürger hätten hierzu Anträge eingereicht, passiert sei aber bislang von überbehördlicher Seite nichts.