150 neue Kindergartenplätze geplant

von Redaktion

Obings Gemeinderat beschließt Kita-Neubau – Weitere Umkleidekabine für Strandbad

Obing – In der jüngsten Gemeinderatssitzung hat der Gemeinderat Obing mehrere Beschlüsse zu Infrastrukturmaßnahmen, Baugenehmigungen und Förderprojekten gefasst.

Für den Neubau einer sechsgruppigen Kindertagesstätte in Obing fasste der Gemeinderat einen einstimmigen Grundsatzbeschluss, der für die Beantragung der entsprechenden Förderung notwendig ist. Demnach entstehen sechs Kindergartengruppen mit jeweils 25 Plätzen. Die neu geschaffenen 150 Kindergartenplätze wurden als bedarfsnotwendig anerkannt.

Gemeinde stellt
5.000 Euro bereit

Ebenfalls einstimmig beschloss der Gemeinderat, auf dem Gelände des Strandbades eine Umkleidekabine für Personen mit Beeinträchtigungen zu errichten. Die Kabine darf einen maximalen Brutto-Rauminhalt von 20 Kubikmetern nicht überschreiten, die Ausführung erfolgt konform der Gestaltungssatzung. Die Gemeinde stellt für die Errichtung 5.000 Euro bereit.

Zu Beginn der Sitzung nutzte Bürger Franz Linner die Bürgersprechzeit, um dem Gemeinderat verschiedene Anregungen zu übermitteln. Auf seine Frage, wann der Straßenbelag in der Bräugasse repariert werde, teilte Bürgermeister Josef Huber mit, dass dies zeitnah erfolgen solle. Zum geplanten Bau der Kindertagesstätte erkundigte sich Linner nach der Bauaufsicht für das Projekt, woraufhin Bürgermeister Huber erklärte, dass dies durch den Architekten beziehungsweise durch das Bauamt geschehe.

Linner wies zudem auf Sichtbehinderungen durch herabhängende Äste an den Abzweigungen Berghamer Straße/Samerstraße sowie Weiler Straße/Poststraße hin.

Darüber hinaus machte er auf ein durch eine Baumfällung verursachtes Loch in der Bahnhofstraße in der Nähe der Kreissparkasse aufmerksam. Im Bereich der Kreuzung Bauhof Richtung Ameranger Straße befinde sich zudem ein größeres Loch im Bankett, das dringend ausgebessert werden solle. Bürgermeister Huber teilte mit, er werde die Hinweise dem Bauhof zur Behebung der Beanstandungen weitergeben.

Bürgermeister Huber gab bekannt, dass die Regierung von Oberbayern der Gemeinde Obing mit Schreiben vom Freitag, 22. Mai, für die Sanierung des Allwetterplatzes an der Grund- und Mittelschule Obing eine Zuwendung in Höhe von 91.000 Euro bewilligt hat.

Für die Gesamtmaßnahme waren ursprünglich Kosten in Höhe von 230.000 Euro veranschlagt worden. Nach Abrechnung lagen die tatsächlichen Kosten ohne Berücksichtigung der Förderung bei 197.994,62 Euro.

Aus der Bauverwaltung wurde bekanntgegeben, dass für den Neubau einer Doppelhaushälfte mit Garage und Carport in der Achatiusstraße 14b in Pfaffing-Großfeld im Rahmen des Freistellungsverfahrens eine Baugenehmigung erteilt wird.

Aus „Obing-Süd“
wird „Obing-Süd II“

Mit einem einstimmigen Abstimmungsergebnis sprach sich das Gremium für die neunte Änderung des Bebauungsplans „Dorfzentrum Obing-Süd“ sowie dessen Umbenennung in „Dorfzentrum Obing-Süd II“ in der Fassung vom Dienstag, 16.Juni aus. Im Rahmen der Veröffentlichung im Internet waren durch beteiligte Behörden, sonstige Träger öffentlicher Belange und die Öffentlichkeit Einwände sowie Hinweise eingegangen, weshalb die Planungsunterlagen angepasst werden mussten.

Eine erneute Auslegung war nicht erforderlich, da es durch die Änderungen zu keiner erstmaligen beziehungsweise stärkeren Berührung von Belangen gekommen sei.

Die Thematik Schmutzwasser wurde in der Planung nicht aufgenommen, da diese bei der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt berücksichtigt werden soll. Der Satzungsbeschluss wird ortsüblich bekannt gemacht.

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