Halfing nimmt Abschied von Hans Boden

von Redaktion

Mit 78 Jahren gestorben – Fast 50 Jahre Mitglied im Sportverein Halfing

Halfing – Seine letzte Ruhestätte hat auf dem Halfinger Friedhof der im Alter von 78 Jahren verstorbene Hans Boden gefunden. Geboren und aufgewachsen war er in Saarbrücken, wo er auch den Beruf des Speditionskaufmanns erlernte und bei der Firma Rhenania ausübte. Im Jahr 1968 schloss er, kurz nach seinem Wehrdienst, mit seiner damaligen Nachbarin Helga Boden den Bund fürs Leben. Der Ehe entstammten die zwei Kinder Thomas und Andrea.

Anlässlich der Olympiade in München wechselte er 1971 von der Bundeswehr zur Deutschen Bundesbahn in Bad Endorf, und die Familie zog nach Halfing. Nach Abschluss des Fachabiturs bei der Eisenbahn stieg er in den gehobenen Dienst auf und veränderte sich beruflich zur Sozialversicherung der Bundesbahn sowie später zur Innenrevision der Deutschen Rentenversicherung. Dort war er bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2013 tätig.

Hans Boden liebte den Sport und war nach seinem Zuzug nach Halfing fast 50 Jahre beim Fußballclub (FC) Halfing sowohl als Funktionär in verschiedensten Bereichen als auch als begeisterter Sportler tätig. Er war Jugendleiter bei den Fußballern und danach 14 Jahre in der Vorstandschaft der Abteilung Ski. Im Jahr 1992 wechselte er zur Abteilung Tennis, wo er sich 20 Jahre in der Vorstandschaft, davon zehn Jahre als Abteilungsleiter, engagierte.

Von 2012 bis 2025 kümmerte er sich dann mit seinem Freund Edi Schreitter als Platzwart um die Halfinger Tennisanlage. Begleitet und unterstützt wurde er bei seinem langjährigen Engagement immer von seiner Ehefrau Helga, die insbesondere die Zuständigkeit und Verantwortung für die Bewirtung im Tennisheim übernahm. Für seinen außergewöhnlichen Einsatz im Sportverein wurde er als Ehrenmitglied im FC Halfing sowie als Ehrenmitglied der Ski- und Tennisabteilung ausgezeichnet.

Wichtiger als sein größtes Hobby Tennis war ihm jedoch immer das Familienleben. Er genoss die gemeinsame Zeit mit seiner Frau Helga, den Kindern mit ihren Familien, seiner Schwester aus Obing sowie vielen Freunden aus Bayern und dem Saarland. Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit waren in den verschiedensten Rollen seines Lebens stets seine besonderen Stärken.

Nach einem von Pater Vasile und dem Kirchenchor feierlich gestalteten Requiem erinnerte Helmut Maier-Manhart an das außergewöhnliche Engagement des Verstorbenen in den verschiedenen Sparten des FC Halfing. Auf dem Halfinger Friedhof verabschiedeten sich neben der Familie auch viele ehemalige Vereins- und Sportkameraden von einem allseits beliebten Menschen. Bei den Klängen des Liedes „Luftballon“ begleiteten die Gedanken der Trauergemeinde diesen auf seinem letzten Erdenweg. böp

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