Neugierige Blicke über den Gartenzaun

von Redaktion

30 Radler erkunden private Gärten in Riedering


Riedering
– Unter dem Motto „Blick über den Gartenzaun“ sind 30 radbegeisterte Teilnehmer in Riedering auf einer besonderen Tour unterwegs gewesen, die der Obst- und Gartenbauverein schon seit mehreren Jahren anbietet. Heuer hat die Tour durch Riedering und Mitterfeld geführt.

Beim „Blick über den Gartenzaun“ durften die Radler und Freizeitgärtner hinter die Kulissen privater Gärten blicken und Inspirationen für das eigene grüne Paradies sammeln. Es waren fünf ganz unterschiedliche Gärten, von denen jeder seine eigene Geschichte erzählte.

Neubaugarten ist Chance
und Herausforderung

Der erste Stopp war in einem Neubaugarten. Dies sei Herausforderung und Chance zugleich gewesen, erzählten die Besitzer. „Das schaut super aus“, bescheinigten die Gäste. Prachtvolle Rabatten mit Rosen und stimmigen Rosenbegleitstauden samt stilvollem Brunnen wirken klassisch, wie aus der Zeit gefallen, während die Hochbeete aus Metall, die sich hervorragend in das Gesamtbild des Hauses einfügten, das Moderne unterstreichen. Und Platz für Schaukel und Pfahlhaus fand sich auch noch.

Weiter ging es zu einem wahren „Generationengarten“ mit vielen verschiedenen Plätzen zum Verweilen und Sitzen. Nutz- und Ziergarten verschmelzen zu einer harmonischen Einheit, in der sich Jung und Alt gleichermaßen wohlfühlen.

Ein Höhepunkt in Sachen Nachhaltigkeit war ein weiterer Garten, bei dem der Hausbesitzer und Gartenfreund Nutz- und Naturgarten wunderschön vereint hat. Das Gartenhaus wurde komplett aus wiederverwerteten Materialien errichtet. Wilde Ecken mit Totholz und Steinen bieten einen wertvollen Lebensraum für Nützlinge. Neben klassischen Äpfeln und Renekloden finden sich hier sogar Exoten wie Maulbeeren, Feigen und Nashibirnen.

Den Blick weiten lassen konnte man in einem anderen Garten. Hier nutzt der Gärtner die Grundstücksgröße und die zum Bach hin abfallende Hanglage. Geschickt unterteilte „Gartenräume“, prächtige Rosensträucher, alte Apfelbäume und die Hühnerhaltung verleihen diesem Areal einen ganz eigenen Charme.

Das Gegenstück folgte: Auf 100 Quadratmetern hat sich eine andere Gärtnerin in Riedering eine kleine, wundervolle Oase geschaffen. Mittelpunkt ist eine Quelle, die in drei runde Betonbecken fließt. Durch die Kombination mit Stein-Strukturen, einem Sitzbereich und einem in vier Segmente unterteilten Nutzgarten wirkt das Areal keineswegs streng. Wilde Blühpflanzen lockern die Architektur auf und verleihen dem Garten einen gemütlichen, anheimelnden Charakter voller Insektenleben.

„Danke, dass Ihr uns Eure Gärten geöffnet habt – wahre Refugien“, die radelnden Hobbygärtner waren ganz begeistert von den vielen neuen Eindrücken und Ideen. Es war eine gelungene Veranstaltung, die gezeigt hat, wie viel Lebensqualität in den Riederinger Gärten steckt.

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