Riedering – Die ehemalige Zweite Bürgermeisterin Riederings, Marianne Loferer (CSU), ist in der jüngsten Ratssitzung zur weiteren Vertreterin des Bürgermeisters bestimmt worden.
Geschäftsleiter Hannes Lang hatte zuvor erläutert, dass nach Artikel 39 Absatz eins Satz zwei der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern den Gemeinden die Möglichkeit eingeräumt wird, weitere Vertretungen für den Bürgermeister aus dem Kreis der Gemeinderatsmitglieder zu bestimmen. Marianne Loferer bringe aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrungen als Zweite Bürgermeisterin für dieses Amt die besten Voraussetzungen mit.
Erster Bürgermeister Christoph Vodermaier sprach von einem großen Synergieeffekt, da Marianne Loferer zugleich stellvertretende Landrätin und Bezirksrätin sei und somit die Gemeinde „bei vielen Terminen, bei denen die Teilnahme eines Vertreters der Gemeinde Riedering geboten ist, vertreten“ könne.
Angela Tombrink (Grüne) befand es gut, dass neben dem Bürgermeister und seinen beiden Stellvertretern Andreas Hirzinger und Dominikus Summerer eine Frau dieses Amt besetze, wollte aber wissen, ob eine weitere Stellvertretung offiziell vonnöten sei. Bürgermeister Vodermaier erklärte, dass es immer ein gutes Bild abgebe, wenn Riedering als Gemeinde bei Terminen Präsenz zeige.
Josef Bergmann (BWGN) fragte, ob es ein solches Amt auch in anderen Gemeinden gebe. „Gibt es“, bestätigte der Rathauschef. Mit 20 zu null votierte das Gremium dafür, Marianne Loferer als weitere Vertreterin zu bestimmen. elk