Tempolimit in Leitenberg

von Redaktion

Der Gemeinderat in Frasdorf hat die Einführung von Tempo 30 im Ortsteil Leitenberg beschlossen. Bei einer Bürgerbefragung hatten sich zuvor knapp 73 Prozent der Teilnehmer für das Tempolimit ausgesprochen. Vor elf Jahren war ein ähnlicher Vorstoß noch mehrheitlich abgelehnt worden.

Leitenberg – Im Jahr 2015 ist ein Tempo-30-Gebot in Leitenberg bei einer Umfrage mehrheitlich abgelehnt worden, nun aber hat sich das Blatt gewendet.

Bei der Bürgerversammlung im vergangenen Herbst ist erneut Tempo 30 in Leitenberg gefordert worden.

Das Ergebnis nach der Umfrage: Knapp 73 Prozent sprachen sich für ein Tempolimit auf 30 km/h aus.

Bürgermeister Daniel Mair (CSU) zitierte aus den Rückmeldungen (von 88 Adressaten gaben 48 Rückmeldung) einige Anmerkungen, die von unbedingt bis „freiwillig 30 ausreichend“ reichten.

Ein Punkt sorgte für betretenes Lachen: Vor allem Einheimische und Paketfahrer seien zu schnell. Auswärtige führen vorsichtiger. Mair merkte an, dass es laut Bauamt nur zwei Schilder brauche.

Julian Richter von der Parteifreien Wählergemeinschaft Frasdorf (PWGF) hakte nach, ob das Tempolimit auch überwacht werde. Eine Kontrolle sei sicher sinnvoll, meinte Mair.

Georg Bohrer von der Freien Wählergemeinschaft Wildenwart (FWW) erklärte, nicht gegen ein Tempolimit an sich zu sein. Er befürchte aber, dass man damit ein Fass aufmache.

Klaus Ofner von der Freien Wählergemeinschaft Umrathshausen (FWGU) sprach sich für ein Tempolimit aus. In Umrathshausen zeige das Schild Wirkung, wenngleich die Einheimischen oftmals schneller als erlaubt führen. Meike Buchauer (PWGF) befand, dass die Umfrage ein eindeutiges Votum für ein Tempolimit sei.

Mit einer Gegenstimme stimmte der Gemeinderat Frasdorf schließlich dafür, im Ortsteil Leitenberg ein Tempolimit von 30 km/h einzuführen.

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