Nachbesserungen in Untershofen

von Redaktion

Söchtenau gibt Spielraum für elf neue Wohnhäuser

Söchtenau – Einige Nachbesserungen zum Bebauungsplan „Untershofen Mitte II“ hat der Söchtenauer Gemeinderat auf den Weg gebracht. Hilke Jäger vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München erläuterte den anwesenden Gemeinderäten zunächst die Gründe für eine empfohlene Änderung des bereits erstellten Bebauungsplans, der den Neubau von insgesamt elf Wohngebäuden regelt.

Nach dem Antrag eines Grundbesitzers auf eine Änderung des Baufensters sowie der Höhenlage des Gebäudes wurde bei einer Überprüfung festgestellt, dass die bereits erstellte Straße Höhenänderungen zu den ursprünglichen Planungen aufweist. Aus diesem Grund empfahl das Planungsbüro, die Höhenfestlegungen anzupassen und als Folge die Lage der Baufenster nochmals zu prüfen.

Im Rahmen der Beratungen kam das Gremium übereinstimmend zu der Erkenntnis, dass sich durch eine Vergrößerung der Baufenster bessere Gestaltungsmöglichkeiten für die Bauwerber ergeben. Das Maß der Bebauung soll über die Grundflächenzahl geregelt werden.

Auch für die Standorte der Garagen, die jetzt vier Meter statt wie bisher drei Meter von der Grundstücksgrenze entfernt sein müssen, würden sich so verbesserte Gestaltungsmöglichkeiten ergeben. Auf Anregung von Hilke Jäger könnten im Rahmen einer Anpassung der Höhenbezugspunkte auch die Grundstückszufahrten klar festgelegt werden.

Nach umfangreichen Beratungen fasste das Gremium mit zwölf zu null Stimmen den Beschluss zu einer Neusituierung der Gebäude, Höhenlagen und Zufahrten. Ergänzt wurden diese Festlegungen dahingehend, dass für die vier westlichen Parzellen des Geltungsbereichs der Abstand zur Erschließungsstraße vier Meter betragen muss und das Baufenster zur angrenzenden westlichen Bestandsbebauung hin nicht verändert werden darf.Peter Böck

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