Nußdorf – Die ehrenamtlichen Sprengberechtigten des Technischen Hilfswerks (THW) Rosenheim haben ihre jährliche Pflichtübung im Bereich Sprengtechnik erfolgreich absolviert. Wie das THW Rosenheim mitteilt, fand die Übung in Nußdorf statt und diente dazu, die Kenntnisse und Fertigkeiten der Einsatzkräfte aufzufrischen und nachzuweisen. Einmal jährlich müssen die Sprengberechtigten des THW eine praktische Sprengung durchführen. Dies gewährleistet laut THW Rosenheim, dass sie stets auf dem neuesten Stand der Technik sind und die komplexen Abläufe einer Sprengung unter realitätsnahen Bedingungen beherrschen. Die Übung in Nußdorf bot dabei die Gelegenheit, verschiedene Szenarien durchzuspielen und die Zusammenarbeit innerhalb der Einheit zu stärken. Solche regelmäßigen Übungen seien essenziell, um im Ernstfall – etwa bei Katastrophen oder technischen Hilfeleistungen – schnell und sicher agieren zu können. Die Expertise im Bereich Sprengungen ist ein Spezialgebiet, das bei der Beseitigung von Hindernissen, der Schaffung von Zugängen oder der kontrollierten Zerstörung von Strukturen zum Einsatz kommen kann. Das THW Rosenheim leistet damit nach eigenen Angaben einen wichtigen regionalen Beitrag zum Katastrophenschutz.