Söchtenauer Grundschule ausgezeichnet

von Redaktion

Prämie im Rahmen des Programms „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“

Söchtenau – Die Grundschule Söchtenau ist als „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ ausgezeichnet worden und erhält als eine von 18 Schulen zusätzlich eine Geldprämie. Wie der VerbraucherService Bayern im Katholischen Deutschen Frauenbund (VSB) mitteilt, werden in diesem Jahr insgesamt 115 allgemeinbildende und berufliche Schulen in Bayern mit der Auszeichnung geehrt – ein neuer Höchststand. Die Initiative ist ein gemeinsames Programm des Bayerischen Verbraucherschutzministeriums, des Bayerischen Kultusministeriums und des VSB.

Das Wettbewerbsthema lautete „Geld und Finanzen: Wir blicken durch!“. Hintergrund ist laut Jugendstudie 2026, dass steigende Preise, die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt und zunehmende Jugendverschuldung die Heranwachsenden verunsichern. Die teilnehmenden Schulen reichten zu den Themen „Geld und Finanzen: Wir blicken durch!“ und „Werbetricks? Wir checken’s!“ jeweils einen Medienbeitrag ein und dokumentierten, wie die Schüler das Thema erarbeiteten. Alternativ konnte eine der beiden Fragestellungen durch ein freies Thema mit Verbraucherbezug ersetzt werden.

Die Bandbreite der Projekte reichte von Grundschulthemen wie Geld als Tauschmittel oder dem Taschengeldparagrafen bis hin zu komplexeren Fragestellungen in höheren Jahrgangsstufen, etwa dem Vergleich von Zinseszinseffekten bei Tagesgeld und Aktienfonds oder der Analyse von Risikostreuung, Rendite und Liquidität. Für viele Jugendliche stand dabei im Mittelpunkt, wie sie Schulden vermeiden und ihre Einnahmen und Ausgaben im Blick behalten können.

Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betonte anlässlich der Vergabe der Urkunden: „Junge Menschen interessieren sich stark für zentrale Zukunftsthemen wie Finanzen, nachhaltigen Konsum, Ernährung oder den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet. Es freut mich, dass wieder zahlreiche Schulen engagiert mitgemacht und so kreative Ergebnisse erzielt haben. Als Verbraucherschutzminister ist es mir ein großes Anliegen, dass junge Menschen Alltagskompetenzen bereits in der Schule erwerben. Kinder und Jugendliche müssen so früh wie möglich auf die immer komplexer werdende Konsumwelt vorbereitet werden. Dazu leistet unser gemeinsames Programm ‚Partnerschule Verbraucherbildung Bayern‘ einen bedeutenden Beitrag.“

Kultusministerin Anna Stolz hob hervor: „Verbraucherbildung schafft Orientierung, stärkt Eigenverantwortung, eröffnet Chancen und ist somit eine unverzichtbare Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Angesichts einer zunehmend dynamischen Wirtschaftswelt mit vielfältigen digitalen Angeboten ist es unsere Aufgabe, unsere Kinder und Jugendlichen zu souveränen und reflektierten Konsumentscheidern zu machen. Unsere bayerischen Partnerschulen Verbraucherbildung leisten hier Herausragendes: Sie holen das Thema Finanzen direkt in die Klassenzimmer – praxisnah und mit sehr hoher Qualität. Ich gratuliere den heutigen Preisträgern von Herzen. Die Auszeichnung als Partnerschule Verbraucherbildung ist eine verdiente Anerkennung dieses besonderen Einsatzes.“

Eva Fuchs, Landesvorsitzende des VSB, bekräftigte: „Finanzielle Bildung bedeutet mehr, als Zahlen und Zinsen zu verstehen. Sie schafft Orientierung, stärkt Selbstvertrauen und hilft jungen Menschen, ihren eigenen Weg verantwortungsvoll zu gestalten. Die Partnerschulen zeigen eindrucksvoll, wie Verbraucherbildung junge Menschen stark macht – für den Alltag und für ihr gesamtes Leben.“ Der Erfolg der Söchtenauer gefällt Eva Fuchs bestimmt: Sie ist ganz in der Nähe, in Stephanskirchen, zu Hause.

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