110 Meter Landebahn für die Stöcke

von Redaktion

Wenn’s um die Weitenwettbewerbe bei den Stockschützen geht, sind Schechener meist ganz weit vorne. Auch bei internationalen Wettkämpfen. Dass das so bleibt, dazu trägt nun auch die Gemeinde bei.

Schechen – Die Abteilung Stockschützen beim Sportverein (SV) Schechen 1925 kann erneut auf eine erfolgreiche Saison bei Meisterschaften sowie auch Weitenwettbewerben zurückblicken und bestätigt eine solide und vorbildliche Vereins- und Jugendarbeit. Zukunftsweisend soll eine Weitschussbahn mit einer Länge von circa 110 Metern das sportliche Betätigungsangebot vorerst für Trainingszwecke bereichern.

Stockschützen wollen
Platz am Sportgelände

Mit dem entsprechenden Antrag der Schechener Stockschützen auf Erweiterung des Sportgeländes und der Zustimmung zur Errichtung einer Weitschussbahn mit der entsprechend notwendigen Ertüchtigung der Sportanlage befasste sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung im Gemeinschaftssaal der Modest-Mitterhuber-Stiftung.

In einer schlüssigen und zukunftsweisenden Präsentation stellte Michael Neumeier, Leiter der Abteilung Stockschützen, ein nach Ansicht aller anwesenden Gemeinderäte sowie Zuhörer schlüssiges und langfristig angelegtes Konzept zur Flächennutzung des Bereichs mit Sportbahn und Aufwärmfläche vor. Seinen Ausführungen zufolge diene die Weitschussbahn vorerst Trainingszwecken. Möglich seien auch Austragungen nationaler und internationaler Wettkämpfe, die jedoch eine entsprechende Ertüchtigung der Sportanlage notwendig machten.

Gemäß einer vorläufigen Kostenaufstellung schlagen circa 70.000 Euro für die asphaltierte Weitenbahn, Einfriedungen, Lichtanlage und Parkplätze zu Buche. Realistisch würden sich der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) mit einer Standardförderung zwischen 20 und 25 Prozent beteiligen und der Deutsche Eissport-Verband (DESV) mit angenommenen 8.000 Euro das Projekt fördern.

Die offenen 44.000 Euro würden sich aus Eigenleistung und Koordinierung, Spenden und Bandenwerbung der Abteilung Stockschützen, die auch Inklusionssport anbietet und betreibt, sowie vonseiten der Gemeinde ergeben. Das Konzept ist so aufgebaut, dass die Eigenanteile der Abteilung mit Förderung und durch die Gemeinde erbracht werden können.

Entscheidend sei für Neumeier die gegenwärtige Meinung sowie der Beschluss des Gemeinderats, der in der nachfolgenden Abstimmung einhellig das grundsätzliche Einverständnis unter folgenden Auflagen gab:

Die Abteilung Stockschützen übernimmt als Antragsteller sämtliche Bau- und Planungskosten. Es erfolgt eine städtebauliche Überplanung des gesamten Bereichs unter Berücksichtigung der beantragten Vorschläge des Vereins, der auch den kompletten Unterhalt sämtlicher Sport- und Grünanlagen übernimmt. Er zeichnet verantwortlich für die gesamte organisatorische Umsetzung sowie die fachgerechte Ausführung des Bauvorhabens einschließlich der Beauftragung notwendiger Fachfirmen. Sämtliche Bauarbeiten sind jeweils vorab mit der Gemeindeverwaltung abzustimmen.

Weitere Punkte
zügig abgearbeitet

Einstimmig abgelehnt wurde der Antrag auf Teilaufhebung des Bebauungsplans Nummer 40 „Frühlingsstraße“ für zwei Teilgrundstücke. Befürwortet wurden die Beschlussvorschläge zur ersten Änderung der Benutzungssatzung für die gemeindliche Mittagsbetreuung sowie der Antrag auf Übernahme des Mitfinanzierungsanteils und die Defizitübernahme für das offene Ganztagsangebot der Max-Joseph-Mittelschule in Großkarolinenfeld. Ferner wurden die Jahresrechnung der Modest-Mitterhuber-Stiftung sowie die Jahresrechnung der Gemeinde Schechen vorgestellt.

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