Neubeuern-Altenbeuern – In einer imposanten Gemeinschaftsleistung der Vereinsmitglieder, wobei die Jugend stark beteiligt war, konnte das traditionelle Altenbeurer Waldfest, nachweislich das älteste in der Umgebung, durchgeführt werden. Ungebrochen war die Anziehungskraft. An den ersten beiden Tagen fanden je mehr als 1.000 Besucher den Weg ins „Bürgl“, eine Kultstätte des Trachtenvereins Immergrün Altenbeuern.
Es war ein Waldfest im wahrsten Sinne des Wortes. Das schützende Blätterdach sorgte für ein angemessenes Waldklima, wo man sich bestens bewirten lassen konnte. Am Eröffnungstag sorgte die Grambachmusi, die ihr 30-jähriges Bestehen nachfeiert, für stimmungsvolle Unterhaltung, am Folgetag die befreundeten Musikanten der Musikkapelle Samerberg mit Benedikt Paul als Dirigenten.
Am eigentlichen Waldfestsonntag – in den Anfangsjahren gab es nur einen Waldfesttag – wurde das Risiko belohnt. Trotz Regens am Vormittag entschloss man sich: „Ab 16 Uhr geht’s weiter.“ Man brauchte dies nicht zu bereuen. Über die neuen Medien verbreitet, fand sich eine stattliche Zahl an Besuchern ein, die das Waldfest-Flair erleben wollten.
Traditionell mit dem Aufmarsch ab dem Vereinslokal Ellmaier marschierte man in das „Bürgl“ ein, empfangen mit herzlichem Applaus. Dieser galt auch den zahlreichen Auftritten von den Kleinsten bis zu den Aktiven.