Höslwang – Die Gemeinde Höslwang hat am vergangenen Mittwoch den Vertrag für den Glasfaserausbau im Außenbereich unterzeichnet. Wie die Gemeinde mitteilt, werden durch die Maßnahme rund 200 bislang unterversorgte Haushalte an das Hochgeschwindigkeitsnetz angebunden.
Der erste Spatenstich ist für Mittwoch, 19. August, geplant, unmittelbar danach beginnen die Bauarbeiten. Die ersten Haushalte sollen bereits in wenigen Wochen über das neue Netz verfügen; der vollständige Abschluss aller Arbeiten ist in etwa einem Jahr vorgesehen.
Das Projektvolumen beläuft sich auf knapp zwei Millionen Euro. Für die Gemeinde mit ihren 1.250 Einwohnern ist die Investition dank einer 90-prozentigen Förderung durch den Bund und den Freistaat realisierbar.
Bürgermeister Dr. Peter Mayer betont die Bedeutung des Projekts: „Wir bedanken uns bei der Bundesregierung und der Staatsregierung für diese Unterstützung und freuen uns, dass wir mit dieser Maßnahme den ländlichen Raum deutlich stärken können.“
Das Glasfaserkabel wird dabei direkt bis in den Keller der jeweiligen Gebäude verlegt. Für Hauseigentümer entstehen durch den Anschluss keinerlei Kosten, während die Immobilie gleichzeitig eine direkte Aufwertung erfährt.
Die Gemeinde weist zudem darauf hin, dass die Telekom zwar als Projektträger fungiert, Hauseigentümer jedoch den Anbieter ihrer Wahl frei wählen können und keinen Vertrag mit der Telekom abschließen müssen. Darüber hinaus besteht keine Pflicht zum Abschluss eines kostenpflichtigen Glasfasertarifs, selbst wenn der Errichtung des Hausanschlusses zugestimmt wird.
Bürgermeister Dr. Mayer appelliert daher an alle Haushalte im Fördergebiet, die dem Hausanschluss bislang noch nicht zugestimmt haben, dies nachzuholen und diese Chance für eine zukunftssichere Erschließung ihrer Immobilien zu nutzen.