Aschau billigt Rechnung 2025

von Redaktion

Positives Jahresergebnis stärkt Gemeindekasse in Aschau

Aschau – Julia Oberhuber, die Fachbereichsleiterin der Kämmerei, erläuterte den Gemeinderäten in der jüngsten Sitzung detailliert die Jahresrechnung für 2025. Demnach sah die Haushaltsplanung im Verwaltungshaushalt Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils 17,7 Millionen Euro vor. Das Rechnungsergebnis beläuft sich auf jeweils 20 Millionen Euro. Darin enthalten ist eine Zuführung zum Vermögenshaushalt in Höhe von 1,98 Millionen Euro. Im Jahr 2024 betrug diese Zuführung 1,3 Millionen Euro.

Zwei Millionen Euro
für Vermögenshaushalt

Für den Vermögenshaushalt waren Einnahmen und Ausgaben von jeweils 7,9 Millionen Euro veranschlagt. Das Rechnungsergebnis beträgt 7,6 Millionen Euro. Darin enthalten ist eine Zuführung zur allgemeinen Rücklage in Höhe von rund 1,32 Millionen Euro. Davon wurden 1,28 Millionen Euro zur Verstärkung der 2026er-Kassenbestände entnommen. Überdies reagierte die Gemeinde mit Sonderrücklagen auf Gebührenschwankungen. Im Bereich der Abwasserentsorgung wurden der Sonderrücklage circa 142.570 Euro zugeführt. Für die Wasserversorgung wurden der Sonderrücklage rund 270.900 Euro entnommen.

Für das Haushaltsjahr 2024 war eine Kreditermächtigung in Höhe von 7,6 Millionen Euro geplant. Tatsächlich wurden lediglich 4,2 Millionen Euro in Anspruch genommen. Die verbleibende Restkreditermächtigung von 3,4 Millionen Euro wurde in das Haushaltsjahr 2025 übertragen. Im Jahr 2025 wurden davon zwei Millionen Euro in Anspruch genommen, sodass eine Restkreditermächtigung von 1,4 Millionen Euro in das Haushaltsjahr 2026 übertragen werden konnte. Der Schuldenstand der Gemeinde belief sich zum 31. Dezember 2025 auf 9,8 Millionen Euro. Die gemeindliche Eigengesellschaft Seniorenheim Priental gGmbH wies zum 31. Dezember 2025 einen Schuldenstand von 1,15 Millionen Euro auf. Damit betrug der Gesamtschuldenstand der Gemeinde zum 31. Dezember 2025 fast elf Millionen Euro. Im Vorjahr lag er noch bei 9,8 Millionen Euro.

Die Ausgabeermächtigung für Personalkosten in Höhe von 5,4 Millionen Euro wurde mit tatsächlichen Ausgaben von 5,87 Millionen Euro um circa 475.550 Euro überschritten. Die Mehrausgaben sind im Wesentlichen auf die Tarifsteigerungen nach dem TVöD zurückzuführen. Der Stellenplan wurde eingehalten.

Weniger Kredit
als zunächst geplant

Der Gemeinderat stimmte der Jahresrechnung 2025 einschließlich der über- und außerplanmäßigen Ausgaben zu.

Gleichzeitig beauftragte er den Rechnungsprüfungsausschuss mit der örtlichen Rechnungsprüfung. Der Prüfungsbericht wird dem Gemeinderat vorgelegt.

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