Ping-Pong geht immer

von Redaktion

Kleines Jubiläum für die Tischtennisgruppe im Katharinenheim in Bad Endorf

Bad Endorf – Die Tischtennisgruppe im Katharinenheim Bad Endorf feiert ihr fünfjähriges Bestehen. Wie aus dem Umfeld der Gruppe berichtet wird, war es die Physiotherapeutin Judith Legat, die bei ihren Behandlungsbesuchen immer wieder bemerkte, dass manchen Bewohnern die sportliche Betätigung fehlte, die ihnen früher Freude gemacht hatte. Der Satz eines Bewohners – „Früher habe ich gerne Tischtennis gespielt, aber jetzt im Alter und hier im Seniorenheim …“ – ließ sie nicht mehr los und brachte sie auf die Idee, eine Tischtennisgruppe ins Leben zu rufen.

Als sportliche Leiter konnten Alois Kurfer, langjähriger Tischtennistrainer, und seine Frau Josefine gewonnen werden. Eine erste Tischtennisplatte wurde gebraucht von einer befreundeten Familie gespendet, die Heimleitung gab ihr Einverständnis. Seitdem treffen sich die Teilnehmer jeden Donnerstagabend – unterbrochen nur durch eine kurze Sommer- und eine Weihnachtspause – zum Tischtennis. Ob jemand im Rollstuhl sitzt oder auf dem Weg zur Platte einen Stock benutzt, spielt dabei keine Rolle. Alle, die bereits länger mitmachen, haben ihre Stabilität verbessert und vergessen geglaubte Bewegungsabläufe neu belebt.

Das ehrenamtliche Trainerteam aus dem Ehepaar Kurfer und Judith Legat wurde rasch durch Bernadette Kappe ergänzt. Eine zweite Tischtennisplatte steuerte der Turn- und Sportverein (TSV) bei.

Aktuell stehen jeden Donnerstag sechs Männer und eine Frau an der Platte und liefern sich spannende Spiele – durchaus mit dem einen oder anderen Schmetterball.

Zum Jubiläum wurde die Platte ins Foyer des Katharinenheims geholt. Am Rand der sportlichen Betätigungen gab es kühle Getränke und Knabbereien. Gäste von außen und andere Heimbewohner kamen zum Zusehen und Mitfeiern. Als Trainer Kurfer die Spieler fragte, ob sie donnerstags immer gern zum Tischtennis kämen, fiel die spontane Antwort eindeutig aus: „Mir taugts.“

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