BRK-Präsidiumsspitze besucht ehrenamtliche Retter an Wasser und Berg

von Redaktion

Einblicke in die Praxis und Gespräche zu Bedingungen für leistungsfähigen Bevölkerungsschutz in Oberaudorf

Oberaudorf – Die gesamte Präsidiumsspitze des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) hat dieser Tage den BRK-Kreisverband Rosenheim besucht. Wie die Pressestelle des BRK-Kreisverbandes mitteilt, informierten sich BRK-Präsident Hans Michael Weisky sowie die beiden Vizepräsidenten Mechthilde Wittmann und Andreas Hannah-Krahl dabei vor Ort über die ehrenamtliche Arbeit der Wasserwacht und der Bergwacht in der Region.

An der Wasserrettungsstation am Luegsteinsee erhielten die Gäste einen Einblick in die Arbeit der Wasserwacht Oberaudorf, die in den Sommermonaten neben der Absicherung des Badebetriebs auch bei Notfällen und zur Wasserrettung im Einsatz ist.

Anschließend stand die Bergwacht Oberaudorf im Mittelpunkt, deren Einsatzgebiet die stark frequentierten Berg- und Freizeitregionen rund um Wildbarren, Brünnstein und Sudelfeld umfasst.

Die zahlreichen Bade- und Bergunfälle des Sommers 2026 unterstreichen laut BRK-Kreisverband die Bedeutung dieser ehrenamtlichen Strukturen, hinter denen umfangreiche Ausbildungen, regelmäßiges Training und viele Stunden freiwilliger Arbeit stehen. Gerade im Sommer opfern die Ehrenamtlichen einen großen Teil ihrer Freizeit für den Dienst an Anderen.

Kreisgeschäftsführer Martin Schmidt betonte die Außergewöhnlichkeit des Besuchs: „Dass uns der Präsident und beide Vizepräsidenten gemeinsam in unserem Kreisverband besuchen, ist für uns alles andere als selbstverständlich. Einen Besuch der gesamten Präsidiumsspitze in dieser Form haben wir im BRK-Kreisverband Rosenheim bislang noch nicht erlebt. Das ist für uns eine besondere Ehre.“

Auch die Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes, Daniela Ludwig, würdigte den Besuch: „Wir verstehen diesen gemeinsamen Besuch als große Wertschätzung für die Arbeit, die tagtäglich in unserem Kreisverband geleistet wird. Mein besonderer Dank gilt dabei den vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und ihre Freizeit dafür einsetzen, anderen in Not zu helfen. Dieses Engagement ist für unsere Region von unschätzbarem Wert.“

Neben den Einblicken in die praktische Arbeit von Wasserwacht und Bergwacht bot der Besuch Gelegenheit zum Austausch über die aktuellen Herausforderungen des Ehrenamts und die Rahmenbedingungen für einen leistungsfähigen Bevölkerungsschutz – insbesondere mit Blick auf den Stellenwert starker ehrenamtlicher Strukturen in einer touristisch stark frequentierten Region wie dem Landkreis Rosenheim.

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