Denkmal für „Geier-Wally“-Autorin restauriert

von Redaktion

Ein historisches Denkmal erinnert in Aschau wieder an eine berühmte Persönlichkeit. Die Gedenkstätte für die „Geier-Wally“-Autorin Wilhelmine von Hillern ist erfolgreich restauriert worden. Jetzt wurde sie im Rahmen einer feierlichen Segnung eingeweiht.

Aschau – Das historische Wilhelmine-von-Hillern-Denkmal in der Zellerhornstraße ist erfolgreich restauriert worden und wurde im August im Rahmen einer ökumenischen Segnung feierlich eingeweiht. Wie die Gemeinde Aschau mitteilt, war es die Initiative des Aschauers Dieter Johannes Strauch, die den Anstoß für das Projekt gab. Ermöglicht wurde die Restaurierung durch die Unterstützung privater Spender, der Gemeinde, der Tourist Info sowie des Heimat- und Geschichtsvereins.

Das von Theodor von Cramer-Klett junior gestiftete Denkmal erinnert an die Schriftstellerin und Schauspielerin Wilhelmine von Hillern, die durch ihren dramatischen Heimatroman „Die Geier-Wally“ bekannt wurde. Der Roman wurde mehrfach verfilmt und machte von Hillern zu einer bedeutenden Vertreterin des alpenländischen Bergromans im 19. Jahrhundert.

Eine besondere Verbindung zu Aschau besteht darin, dass Wilhelmine von Hillern ihre letzten Lebensjahre im Haus Elisabeth in der Zellerhornstraße in Hohenaschau verbrachte. Dort lebte die Dichterin und Schauspielerin bis zu ihrem Tod am 25.Dezember 1916 im Alter von 80 Jahren. Das restaurierte Denkmal befindet sich in unmittelbarer Nähe jenes Hauses.

Die fachgerechte Instandsetzung des Kreuzes mit der Christusfigur sowie die Restaurierung der Einhausung des Denkmals übernahm Andreas Wassersleben. Die ökumenische Segnung vollzogen Pfarrer Mirko Hoppe und Kaplan Dr. Christian Elsen. Unter den Besuchern waren auch der Zweite Bürgermeister Michael Andrelang und der Zweite Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, Thomas Bauer. Beide würdigten die gelungene Restaurierung und das Engagement aller Beteiligten.

Feierlicher Ausklang
mit der Ziach

Im Anschluss an die Segnung klang die Veranstaltung bei einem kleinen Umtrunk und einer gemütlichen Brotzeit aus. Für die musikalische Begleitung sorgte Peter Huber, der mit seiner „Ziach“ für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte.

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