Feuerwehr rückt erneut an: Brand im Rohrdorfer Zementwerk

von Redaktion

Zwei Schmorbrände halten die Einsatzkräfte auf Trab – Ursachensuche läuft – Mitarbeiter waren nicht in Gefahr

Rohrdorf – Rauch am Rohrdorfer Zementwerk. Diese Meldung erreichte Polizei und Feuerwehr am Dienstagnachmittag (18. August) – schon wieder. Denn nur wenige Tage zuvor sorgte ein Kabelbrand bei der Firma für Aufregung. Am Samstagmittag (15. August) bemerkte ein Mitarbeiter plötzlich einen seltsamen Brandgeruch und alarmierte die Rohrdorfer Feuerwehr, die den Schmorbrand zügig unter Kontrolle brachte. „Wie es scheint, ist dabei allerdings ein Glutnest unentdeckt geblieben“, berichtet Ulrike Schinagl, Pressesprecherin des Zementwerks, auf OVB-Nachfrage.

Denn nur drei Tage später brannte es an ähnlicher Stelle erneut. Wieder war es ein kleinerer Schmorbrand und nach erster Einschätzung der Firma wieder ein durchgebranntes Kabel als Auslöser. Also mussten die Helfer erneut anrücken, um Schlimmeres zu verhindern. „Am frühen Nachmittag erreichte uns die Gefahrenmeldung aus dem Zementwerk“, bestätigte die Polizei Brannenburg.

Auch dieses Mal konnten die Einsatzkräfte früh Entwarnung geben. „Ein Löschfahrzeug war ausreichend, um den Schwelbrand zu kontrollieren“, sagt Schinagl. Das Feuer konnte sich demnach nicht ausbreiten und kein Mitarbeiter geriet in Gefahr.

Wie gleich zwei Brände in so kurzer Zeit entstehen konnten? „Das gilt es noch herauszufinden“, sagt die Sprecherin des Rohrdorfer Zementwerks. Die genaue Ursache ist demnach noch nicht bekannt. Momentan sei man noch damit beschäftigt, den Gesamtschaden zu ermitteln, den das Feuer verursacht hat. Gleichzeitig hält die Rohrdorfer Feuerwehr eine Brandwache, um weitere Glutnester auszuschließen. Eine akute Gefahr gehe aber nicht mehr von dem Brandherd aus – weder für Mitarbeiter noch für Anwohner.

Korbinian Sautter

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