Bad Endorf – 65 Jahre gemeinsam durchs Leben: Irmingard und Max Murr aus Hemhof konnten jetzt im Kreis ihrer Familie ihre eiserne Hochzeit feiern. Zu diesem besonderen Jubiläum gratulierten auch der Landrat und sogar Ministerpräsident Markus Söder. Bürgermeister Alois Loferer, quasi Nachbar der beiden, überbrachte persönlich die Glückwünsche der Marktgemeinde.
Die Landwirtstochter
und der Zimmermann
Irmingard Murr, geborene Ablinger, wurde 1940 in Rimsting geboren und wuchs dort mit ihren drei älteren Schwestern auf. Schon als Kind half sie tatkräftig in der elterlichen Landwirtschaft mit. Nach ihrer Schulzeit in Rimsting blieb sie zunächst der Landwirtschaft treu und arbeitete auf dem elterlichen Hof.
Max Murr wurde 1937 in Fridolfing geboren und kam bereits im Alter von einem Jahr nach Hemhof. Dort wuchs er mit seinem älteren Bruder auf. Nach einem guten Schulabschluss erlernte er das Zimmererhandwerk.
Kennengelernt haben sich Irmingard und Max beim Tanzen in Aschau. 1961 gaben sie sich das Jawort. Nur 14 Tage später begannen sie bereits mit dem Bau ihres gemeinsamen Zuhauses. Das kleine Elternhaus in Hemhof wurde erweitert, sodass die junge Familie genügend Platz hatte.
Mit der Heirat wechselte Irmingard vom elterlichen Hof in Rimsting nach Hemhof und übernahm dort die vielfältigen Aufgaben in der Familie, im Haushalt und in der Nebenerwerbslandwirtschaft. Max war weiterhin als Zimmerer tätig. Drei Kinder gingen aus der Ehe hervor.
Neben Beruf und Familie engagierte sich Max Murr über viele Jahre ehrenamtlich. Er war lange Zeit bei der Feuerwehr aktiv und gehört bis heute dem Schützenverein an. Dort übernahm er insgesamt 18 Jahre das Amt des Kassiers und war anschließend weitere 18 Jahre als Vorstand tätig. Von 1972 bis 1978 gehörte Max Murr außerdem dem Gemeinderat an. Der CSU ist er seit vielen Jahrzehnten als Mitglied verbunden.
Auch Irmingard Murr ist seit vielen Jahren im Schützenverein und war dort lange Zeit als Fahnenmutter engagiert. Gemeinsam gehören Irmingard und Max außerdem dem „Bulldog“-Oldtimerverein an. Besonders stolz ist Irmingard auf ihren Bulldog aus dem Jahr 1952. Auf diesem Bulldog lernte sie bereits als Jugendliche das Fahren und bis heute ist das historische Fahrzeug in ihrem Besitz.
Vorfreude auf
das siebte Urenkelchen
Besonders groß ist die Freude über die Familie. Irmingard und Max Murr sind stolz auf ihre drei Kinder und ihre zehn Enkelkinder, die alle ihren eigenen Weg gefunden haben und fleißig im Leben stehen. Auch die sechs Urenkel bereiten den beiden große Freude. Ein siebtes Urenkelchen ist unterwegs und wird die Familie schon bald vergrößern.
Gefeiert wurde das besondere Ehejubiläum im Kreis der Familie in Höslwang. Nach 65 gemeinsamen Ehejahren können Irmingard und Max Murr auf eine bewegte und erfüllte Zeit zurückblicken, geprägt von Familie, Zusammenhalt, Arbeit und vielfältigem ehrenamtlichem Engagement.