Bad Endorf – Vier Nachwuchssportler der Bundespolizeisportschule Bad Endorf haben nun ihre polizeifachliche Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Wie die Pressestelle der Bundespolizeisportschule Bad Endorf mitteilt, wurden die drei Frauen und ein Mann im feierlichen Rahmen und im Beisein von Angehörigen, Ausbildern und Trainern zu Polizeimeistern ernannt und erhielten unter großem Beifall die lang ersehnten Sterne-Schulterstücke.
Zu den Absolventen zählten unter anderem die Olympia-Achte im Eisschnelllauf Sophie Warmuth sowie der Biathlet Elias Seidl, der in der zurückliegenden Wintersaison sein Weltcup-Debüt gab. Alle vier schlossen ihre Ausbildung im Notenbereich „gut“ ab. Jahrgangsbeste war die Biathletin Lea Zimmermann, die bei maximal 15 zu erreichenden Punkten eine Abschlussnote von 12,93 Punkten erzielte.
Grundlage des Ausbildungskonzepts ist das sogenannte „Bad Endorfer Modell“, ein duales System, das die Bundespolizeisportschule seit mehr als vier Jahrzehnten praktiziert. Dabei werden die in vier Abschnitte gestaffelte polizeifachliche Ausbildung und das sportartenspezifische Training so aufeinander abgestimmt, dass in beiden Bereichen Spitzenleistungen möglich sind. So stand den Athleten stets ausreichend Zeit für die Vorbereitung auf die kommende Wintersaison zur Verfügung.
Das Wintersportleistungszentrum Bad Endorf bietet seinen Athleten mit modernen Schulungs- und Trainingsstätten, Unterkünften sowie einer professionellen Infrastruktur optimale Rahmenbedingungen. Die Bundespolizeitrainer arbeiten vor Ort eng mit Sportwissenschaftlern und Physiotherapeuten der Bundespolizei zusammen und stimmen sich insbesondere während der Ausbildungsabschnitte intensiv mit den jeweiligen Heim-, Stützpunkt-, Landes- sowie Bundestrainern der Athleten ab.