Amerang – Im Zuge des Generationenübergangs wird Anselm Bilgri zum Jahresende sein Amt als Geschäftsführer der Ernst-Freiberger-Stiftung übergeben. Seine Nachfolgerin ist Sabine Kamrath, die die Geschäftsführung bereits zum 1. September übernimmt.
Die Familie Freiberger dankt Bilgri für sein Engagement bei der Weiterentwicklung des vielfältigen sozialen und kulturellen Engagements der Stiftung.
Leitung vorübergehend
übernommen
Bilgri hatte auf Bitten des Stifters und Stiftungsvorstands Ernst Freiberger am 1. Januar 2025 vorübergehend die Leitung der Stiftung übernommen. Zuvor war er bereits viele Jahre Mitglied im Kuratorium. Schwerpunkt seiner Tätigkeit waren die Reorganisation der Stiftungsaktivitäten und die Neustrukturierung verschiedener Projekte.
Ernst Freiberger und seine Tochter Felicitas Freiberger-Weiß bedanken sich im Namen der Stiftung und der Familie für Bilgris Engagement und die wertvolle Zusammenarbeit. Der bisherige Geschäftsführer bleibt der Stiftung eng verbunden und wird dem Stiftungsvorstand sowie der neuen Geschäftsführung auch künftig mit seiner Erfahrung beratend zur Seite stehen.
Mit Sabine Kamrath übernimmt eine erfahrene Stiftungsexpertin die Geschäftsführung. Sie war seit 2019 Leiterin der „Tribute to Bambi“-Stiftung bei Hubert Burda Media. Zuvor arbeitete sie sechs Jahre für das Fachmagazin „Die Stiftung“ der F.A.Z.-Verlagsgruppe. Kamrath studierte Kommunikations- und Politikwissenschaft in München und absolvierte einen Master in Nonprofit-Management und Governance an der Universität Heidelberg. Sie freut sich darauf, ihre Erfahrung in die Ernst-Freiberger-Stiftung einzubringen und deren gesellschaftlich und sozialpolitisch bedeutende Projekte weiterzuführen.
1994
gegründet
Die Ernst-Freiberger-Stiftung wurde 1994 gegründet. Sie unterstützt Familien, die von schweren oder chronischen Erkrankungen betroffen sind. Zu den Projekten gehören unter anderem das „Zentrum Windschatten“ in Berlin für sogenannte Young Carer, das EFA Mobile Zeiten in Amerang sowie die „Straße der Erinnerung“ am Berliner Spreebogen. Darüber hinaus fördert die Stiftung soziale und kulturelle Projekte in der Heimat des Stifters, insbesondere das Vereinsleben, die Brauchtumspflege und den Heimatgedanken.