Bauprojekte in Amerang schreiten voran

von Redaktion

In Amerang tut sich einiges. Bürgermeister Linner hat im Gemeinderat über wichtige Projekte informiert. Neben dem Umbau der Schule für die Mittagsbetreuung und verschiedenen Straßenarbeiten stand auch die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs im Fokus.

Amerang – In der jüngsten Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Linner (Gemeinsame Liste Amerang, GLA) über wichtige laufende Projekte in der Gemeinde. Im Mittelpunkt standen die Ersatzbeschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs, der Umbau von Räumen für Schule und Mittagsbetreuung sowie der Stand verschiedener Straßen- und Erschließungsmaßnahmen.

Neues Fahrzeug
für die Feuerwehr

Die Feuerwehr Amerang soll ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) 20 erhalten. Der Gemeinderat hatte die Beschaffung als Ersatz für das Löschgruppenfahrzeug (LF) 16/12 aus dem Jahr 2000 bereits im Februar beschlossen. Im Finanzplan sind 700.000 Euro für die Ersatzbeschaffung eingeplant. Der Freistaat Bayern hat laut Bürgermeister Linner bereits einen Zuschuss von 154.700 Euro bewilligt.

Bei der bereits beauftragten Feuerwehrtechnik kam es unterdessen zu einer Kostensteigerung. Wegen gestiegener Einkaufspreise und der Verknappung von Bauteilen musste das ursprüngliche Angebot von 17.388 Euro an die aktuellen Preise angepasst werden. Die Auftragssumme liegt nun bei 19.040 Euro.

Auch die Arbeiten für die künftigen Räume der Mittagsbetreuung haben begonnen. In den ersten Ferientagen startete der Rückbau. Gleichzeitig wird ein Klassenzimmer renoviert und mit einer neuen Akustikdecke ausgestattet.

Derzeit laufen laut Bürgermeister Linner die Elektroarbeiten. Ab Anfang September sollen Fenster- und Türöffnungen hergestellt, Mauern ertüchtigt sowie neue Fenster und Türen eingebaut werden. Danach folgen Akustikdecken, Malerarbeiten und die Erneuerung beziehungsweise Aufarbeitung der Böden. Zum Abschluss werden die Küchenmöbel und -geräte eingebaut.

Auch die Möblierung der Räume wurde bereits beauftragt. Für die Ausstattung von Speiseraum, Bastel- und Ruheraum, den Garderoben sowie weitere Schränke entstehen insgesamt Kosten von 37.305,76 Euro. Wegen der langen Lieferzeiten wurden die Aufträge bereits erteilt. Die Fertigstellung der Räume wird derzeit für Anfang Oktober erwartet. Bis dahin sollen vorübergehend Räume in der Gemeindehalle genutzt werden.

Beim Geh- und Radweg zwischen Amerang und Unterratting sind die Arbeiten ebenfalls vorangekommen, berichtete Bürgermeister Linner im Gemeinderat. Auf den fertiggestellten Abschnitten wurden die Tragschicht und Bankettunterbauten hergestellt sowie Geländeanpassungen vorgenommen. In Unterratting ist der Bodenaustausch weitgehend abgeschlossen. Erste Pflasterarbeiten sind ausgeführt. Die Vollsperrung wurde inzwischen aufgehoben. Bis zur Fertigstellung soll der Verkehr mit einer halbseitigen Sperrung und Ampelregelung geführt werden. Die Arbeiten wurden am vergangenen Montag wieder aufgenommen. Zusätzliche Maßnahmen sollen die Entwässerung verbessern. An der Halfinger Straße 23 wird eine neue Zufahrt errichtet und die bestehende zurückgebaut. Im Bereich des Eichenbaums soll die Oberflächenentwässerung der landwirtschaftlichen Hangflächen durch Geländemodellierungen verbessert werden.

Im Baugebiet an der Reiterbergerstraße in Kirchensur sind die Kanäle, Grundstücksanschlüsse und die Trinkwasserinstallation fertiggestellt. Auch das Straßenplanum ist hergestellt. Derzeit wird das Rückhaltevolumen für Oberflächenwasser gebaut. Anschließend sollen die Anlagen an den Bestand angeschlossen und die Reiterbergerstraße hergestellt werden.

Auch an der Obinger Straße geht es voran. Die Tragschicht wurde eingebaut, die Deckschicht soll nach Abschluss der Rohbauarbeiten am Bauvorhaben Obinger Straße 9 im Herbst folgen.

Abfließendes
Oberflächenwasser

Nach einem Regenereignis war von der Eigentümerin des Grundstücks Obinger Straße 5 auf abfließendes Oberflächenwasser hingewiesen worden. Laut Linner liegt die Ursache unter anderem in der derzeit noch nicht optimalen Wasserführung der Erschließungsstraße. Zudem gelangt Wasser von Privatgrundstücken auf die Straße. Der „Bauwerber“ von Obinger Straße 9 soll deshalb das auf seinem Grundstück anfallende Oberflächenwasser zurückhalten. Im Zuge der Fertigstellung der Straße soll außerdem die Wasserführung nochmals angepasst werden.

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