Neue Sperrungen in Raubling: Arbeiten an Bahnüberführung gehen weiter

von Redaktion

Prinzregentenstraße ab Montag, 31. August, gesperrt – Entwässerungs- und Druckleitungen im Fokus

Raubling – Die Bauarbeiten an der Ost-West-Passage Raublings gehen in die letzte Phase. Seit Februar 2025 wird die Eisenbahnüberführung von der Deutschen Bahn ausgebaut. Dadurch kommt es zu erheblichen Verkehrseinschränkungen. Doch allmählich ist ein Ende in Sicht.

„Derzeit werden auf der Westseite der Unterführung unter anderem ein neues Pumpwerk und Anlagen zur Straßenentwässerung errichtet“, informiert Bürgermeisterin Franziska Pfaffenhuber. Anschließend folgen Leitungs-, Pflaster- und Straßenbauarbeiten in der Bahnhofstraße und der Prinzregentenstraße.

In den kommenden Wochen wird es deshalb zu weiteren Einschränkungen kommen. Ab Montag (31. August) muss die Prinzregentenstraße im nördlichen Baustellenbereich gesperrt werden, da umfangreiche Arbeiten an den Entwässerungs- und Druckleitungen beginnen.

Ab dem 21. September wird der Gehweg auf der Westseite der Unterführung in der Bahnhof- und Prinzregentenstraße gesperrt und zurückgebaut. Anschließend werden dort unter anderem neue Regenwasser- und Trinkwasserleitungen verlegt. „Im Oktober und November folgen der Wiederaufbau der Fahrbahn, die Herstellung der Straßenentwässerung sowie Pflaster- und Asphaltarbeiten“, informiert die Bürgermeisterin.

Abhängig vom Baufortschritt, der Witterung und möglichen unvorhergesehenen Arbeiten können sich die Termine noch verschieben. Nach dem derzeitigen Bauzeitenplan sollen die Bahnhofstraße und die Prinzregentenstraße im Baustellenbereich voraussichtlich in der Woche ab 23. November wieder für den örtlichen Verkehr freigegeben werden. Die Eisenbahnunterführung bleibt weiterhin für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Um die Gehwegsperrung an der Bahnhofstraße vor allem für Fußgänger und Schulkinder sicherer zu gestalten, wird an Lösungen im Bereich der Umleitung an der Wittelsbacher Straße gearbeitet. „Dort wird gerade ein längeres Stück Gehweg erstellt und eine Querungshilfe über die Wittelsbacher Straße in die Bayernstraße hinein errichtet“, kündigt Pfaffenhuber an.

Für den Bau der neuen Eisenbahnüberführung waren insgesamt zweieinhalb Jahre angesetzt worden. Ende 2027 soll statt eines engen Tunnels eine moderne, 14 Meter breite Unterführung stehen, die einen besseren Verkehrsfluss ermöglicht. Die Straße wird auf zwei Spuren ausgebaut und erhält beidseitig einen erhöhten Geh- und Radweg. Die neue Brücke wird eine Durchfahrtshöhe von 4,55 Metern haben.

Die Gesamtkosten für das Jahrhundert-Bauwerk sind Stand jetzt mit etwa 15 Millionen Euro veranschlagt, wobei etwa zehn Millionen Euro auf die Gemeinde zukommen, da sie im Rahmen dieser Baumaßnahme die Straßensituation verbessert. Die restlichen Kosten übernimmt die Bahn.pm/ka

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