Hordenin, Dopamin, Mäzenin: So macht Bier glücklich

von Redaktion

Der Wiesnigel Ignaz wusste es schon immer, nun ist es auch wissenschaftlich belegt: Bier macht glücklich. Jedenfalls haben Experten der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen vor Jahren 13.000 Lebensmittelinhaltsstoffe daraufhin untersucht, ob sie das Belohnungszentrum im Gehirn aktivieren und so für ein zufriedenes Gefühl beim Konsumenten sorgen. Der Gewinner: Hordenin, ein Inhaltsstoff von Gerstenmalz und Bier. Den Ignaz wundert das nicht. Er kennt das wunderbare Gefühl auf der Wiesn nur allzugut. Wenn die Elisabeth, seine Lieblings-Bedienung, mit Karacho eine frische Mass auf den Tisch knallt (oder auch eine Hoibe, wie es sie zeitweise beim Auerbräu gibt, siehe Bild), schießt das Igel-Dopamin sprunghaft in die Höhe. Und dann erst: rascher Zugriff (ganz unpolizeilich) mit der Masshand, tiefer und entschlossener Blick in den Krug, dann den Kopf zurückgelegt und hinunter mit dem süffigen Festmärzen-Tsunami – mmmmmhhhhh, ein Moment für die Ewigkeit. Mehr Genuss geht nicht. Und wenn zu Hordenin und Dopamin noch eine Mäzenin kommt, die dem Ignaz die Mass spendiert, ist die Glückseligkeit perfekt.nick vogel

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