Gelungenes Doppel: Dirigenten-Premiere für Festwirte

von Redaktion

Von Musiker zu Musiker: Dr. Wolfgang Bergmüller, Vorsitzender des Fördervereins der Stadtkapelle Rosenheim, wollte auch einmal als Wiesn-Dirigent auftreten. Prompt durfte er der Karolinenfelder Musi nun den Takt vorgeben, während diese kräftig zum Bozener Bergsteigermarsch blies. Kaum war Bergmüller von der Bühne in der Auerbräu-Festhalle runter, da standen schon zwei weitere Debütanten auf den Brettern, die derzeit für 16 Tage die Herbstfestwelt bedeuten – die Festwirtsleute Werner Heinrichsberger junior und Ehefrau Carolin. Beide gaben im „Doppel-Taktstock-Schwingen“ eine perfekte Figur ab. Der Festwirt aus Aschau verriet dem Wiesnigel, dass das seine Dirigenten-Premiere war. „Höchste Zeit is es worn“, entgegnete der Wiesnigel Ignaz mit Verweis darauf, dass die Heinrichsbergers 2026 – nach der geglückten Premiere bei der Post-Corona-Wiesn 2022 – bereits ihr fünftes Herbstfest als Wirte im Auer bestreiten. Wer denn zu Hause in Aschau den Dirigentenstab schwingt, wollte der Ignaz noch wissen. Das bleibt zwar ein Hausgeheimnis, aber das liebevolle Lächeln, das sich Werner und Carolin gegenseitig zuwarfen, lässt nur einen Schluss zu: So, wie es ist, passt es. ruprecht

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