Zauberhafte Wiesn: „Hello Kitty“ statt Märchenprinz

von Redaktion

Einen wahren Märchenprinzen suchen und finden auf der Wiesn? Gar ned so einfach. Oft ist die Luft ganz schnell wieder raus aus dem rosaroten Charmeur-Luftballon, den der Möchtegern-Don-Juan nach dem Genuss von zwei Mass Bier und einem Prosecco am Abend auf dem Herbstfest so zauberhaft-liebenswürdig aufgeblasen hat. Am nächsten Morgen, nüchtern betrachtet, entpuppt sich dann leider so mancher Siaßkasa (Süßholzraspler, Schmeichler) als rechter Gloiffe (Rüpel), Hallodri (unzuverlässiger Kerl), Breznsoiza (Nichtsnutz), Zornbinkl (jähzorniger Bursche), Hoderlump (Taugenichts), Noudniggl (Geizhals), Gschaftlhuaba (Wichtigtuer) oder Gschwoischädl (Großkotz). Da halten sich hier Vreni, Christina und Simone aus dem Chiemgau lieber an wirklich zauberhafte Märchenfiguren wie die Meerjungfrau, das Einhorn oder die Hello-Kitty-Katze aus Japan. Im Innenleben der Luftballons verbirgt sich zwar auch nur heiße Luft. Aber die ist garantiert nicht so schnell wieder raus wie bei den vielen Pseudo-Casanovas und Schürzenjägern auf der Wiesn. stuffer

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