An der Bar: Rüscherl schlägt Aperol Spritz

von Redaktion

Am Biertisch ist das Festmärzen die Nummer eins. Aber was trinkt das bunte Wiesnvolk an der Bar? Maresa Seidl aus Aschau (links) ist sich in der Bar vom Johann Auer sicher: „Unser Renner ist mit großem Vorsprung die kalte Ente.“ Die Geschichte der „Koidn Antn“ – eine Bowle aus Weißwein, Sekt und Zitrusnoten – reicht bis ins feudale 18. Jahrhundert zurück. Der Kurfürst von Trier soll das Getränk erfunden haben, als er sich statt des üblichen Mokkas ein „kaltes Ende“ wünschte – ein Wein-Schampus-Zitronen-Gemisch. Mit der Zeit entwickelte sich das „Ende“ zur „Ente“. Dahinter folgen beim Johann Auer das Rüscherl und das Auerbier im 0,33er-Format – perfekt für den kurzen Ratsch. Barmann Jakob vom Franz am Wiesntor berichtet ebenfalls von drei klaren Favoriten. Die Stockerlplätze dort gehen an das kleine Flötzinger-Flascherl im 0,33er-Format, gefolgt vom Rüscherl und dem Italo-Klassiker Aperol Spritz. Sophia Augustin (rechtes Bild) präsentiert hier das Spitzenduo. stuffer

Artikel 4 von 9