Backfisch oder Bakschisch?

von Redaktion

Der Lärmpegel ist nicht nur in den Bierburgen deutlich über Zimmerlautstärke, sondern wegen der Musikbeschallung auch auf den Wiesngassen nicht gerade auf dem Niveau des Lesecafés der Rosenheimer Stadtbibliothek. So kommt es hin und wieder zu akustischen Missverständnissen. Der Wiesnigel wurde Ohrenzeuge einer Unterhaltung, die sich auf der Kaiserstraße vorm neu befranzten Wiesntor-Nebeneingang so zutrug: „Ja griaß di, Waschl, oide Fischhaut!“ – „Ja, do schau her, da Huaba, du oida Loamsiada!“ – „Wo gehst‘n hi?“, wollte der Anglerkollege Huber wissen. Der Waschl, offenbar ein genetisch naher Verwandter des berüchtigten Flugkapitäns Nuschl, bekannt durch unverständliche Bordgast-Begrüßungen, antwortete, er hole sich Backfisch. „Wia, du griagst do Bakschisch, oiso Trinkgeld?“, wunderte sich sein Vereinsfreund, der passionierter Karl-May-Leser ist… hh

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