Tatütata – nein, Tattootata: Die tribalistische Hautschmuck-Variante, früher bei Seeleuten verbreitet, die in Polynesien, speziell auf Tahiti, dermatologische Dekorationskunst kennenlernten, ist längst auch massiv auf das bayerische Festland übergeschwappt. So belauschte der bekannt hinterhältige Wiesnigel Ignaz das Gespräch eines älteren Herren im Flötzinger-Festzelt mit einer jungen Frau, die buntbebildert diesem schräg gegenübersaß. „Ham’s des ois selber zoin miassn?“, wollte der Senior wissen. „Natürlich; war ganz schee deia,“ entgegnete die „bildhübsche“ junge Frau. „Bei mir zoit’s die Krankenkasse“, konterte grinsend der grauhaarige Wiesn-Besucher. „Wos?“ staunte die reichhaltig Tätowierte. „Die zahlen mir meine Blutverdünner-Tabletten, und wenn ich mich irgendwo anrenn‘, wird’s recht bald schee bunt bei mir!“, schmunzelte der Rentner. stuffer/hh